Montag, 18. Februar 2008

Unter den Linden 26 einst ...

Unter den Linden 26, die Kaiserhöfe. Wie es einstmals aussah, wo wir demnächst hinziehen, sehen Sie auf der neuen Website der Kaiserhöfe.
Überwältigend.
Wir setzen alles daran, unseren Laden so schön zu gestalten, daß er in dieses klassische, historische Ensemble paßt.

Lichtbogen macht Loecher in der Berlin Story. Gerhard Fröbel, Geselle bei der Metallwerkstatt Lichtbogen, sowie Niko bereiten den Einbau der Galerie vor, auf der später der Verlag untergebracht sein wird. Es ist etwas staubig. Und laut. Aber es geht super voran.

Thalia mit erweiterter Strategie

Thalia, die zweitgrößte Buchhandelkette, ändert den Auftritt und möchte mehr das Sinnliche des Buchs in den Vordergrund schieben. Sinnlich kommt sonst bei Schokolade und Dessous vor. Aha, sie gehen in Richtung weibliche Leser. „Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf einer neuen Wort- und Bildsprache, die auf charmante Weise mit Abbildungen und Texten spielt.“ Prima. Wir sind eher eine Buchhandlung für Männer. Dann kommen wir uns nicht in die Quere. Größer als Thalia ist nur DBH, also der Zusammenschluß von Hugendubel und Weltbild. Ein Familienbetrieb und die römisch-katholische Kirche Deutschlands sowie die Soldatenseelsorge Berlin.

Aufbahrung der Märzgefallenen, Menzel und demnächst Historiale

„Menzel war doch gar nicht da, der war doch zu der Zeit in Kassel, wie soll er denn da die Aufbahrung der Märzgefallenen gesehen haben?“ Ich bin mir da ganz sicher. Aber Johannes, der 20jährige Besserwisser und Azubi, weiß es besser. Er hat recherchiert und fand dies: Menzel war am 22. März 1848 von Kassel nach Berlin geeilt, um sich vor Ort ein Bild machen zu können. Auch das Verhalten des gedemütigten Königs beobachtete er und notierte: „So oft nun ein neuer Zug Särge vorbeikam, trat der König barhaupt heraus und blieb stehen, bis die Särge vorüber waren. Sein Kopf leuchtete von ferne wie ein weißer Flecken. Es mag wohl der fürchterlichste Tag seines Lebens gewesen sein.“

Wie es in diesem Jahr mit der Historiale weitergeht, berichtet Claudia Pietsch von ddp ganz ausführlich: Ein grauer schlichter Holzsarg steht vor dem Büro von Enno Lenze in Berlin-Mitte. Wenn der 25-jährige Historiker ihn anschaut, denkt er darüber nach, wie lange es dauert, um 183 solcher Modelle auf dem Gendarmenmarkt zu arrangieren. Mit einem solchen Ensemble soll in wenigen Wochen an einen eindrucksvollen Tag in der Geschichte Berlins und Preußens erinnert werden. Weiter …

Simon erklaert dem rbb, was an der Berlin Story besonders cool ist. Simon ist ein begehrter Sprecher der Berlin Story, denn er kann den Sendern ganz schnell und ganz unproblematisch und ganz englisch erklären, was cool ist an der Berlin Story. Simon macht das so professionell, als hätte er nie eine andere Rolle im Leben gespielt als Pressesprecher. Sein Praktikum von der Universität Liverpool ist zu Ende, aber er hält es ohne uns nicht aus (et vice versa) und bleibt den Sommer über noch schön in Berlin.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar