Montag, 15. Mai 2006

Über das erste Berliner Telefonbuch von 1881 schreibt Katharina Slodczyk im Handelsblatt vom 10. Mai 2006 ganz ausführlich:
Das schmale Heftchen, gerade mal 28 Seiten, erscheint im Sommer 1881, fünf Jahre nach der Erfindung des Telefons durch Alexander Graham Bell, vier Jahre nachdem Reichskanzler Otto von Bismarck den Ausbau eines Telefonnetzes genehmigte. Das „Buch der Narren“ enthält zunächst knapp 200 Einträge – von A wie Abgeordnetenhaus, Rufnummer 95, bis Z wie Ziesch & Co, einer Tapisserie-Manufaktur, Rufnummer 72. Emil Rathenau ist unter der 396 erreichbar. Damit beginnt die Geschichte des Telefonbuchs vor 125 Jahren. Heute hat das Berliner Rufnummernverzeichnis 1,1 Millionen Einträge und ist das umfangreichste aller 125 Regionalausgaben. Insgesamt haben Telefonbücher deutschlandweit eine Auflage von 32 Millionen Exemplaren, da kommen hier zu Lande nicht einmal die Bibel oder Harry Potter ran.

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