Montag, 12. März 2007

Wir haben heute zwei Fernsehsender gegründet, BerlinStory.tv und Historiale.tv. Sehen kann man noch nichts, aber wir möchten gern unsere Veranstaltung direkt übertragen. Man kann dann auch die einzelnen Beiträge später sehen. Die Entwicklung geht hin zum Web.2.0, zu mehr interaktiven Inhalten. Da möchten wir wieder ganz an der Spitze sein.

„Es stinkt wie Pestilenz“, so steht es in einer Eingabe des Luisenstadt Bürgervereins von 1864, weil tote Viecher im Kanal schwammen, Reste von eingemachtem Sommerobst und vor allem die Abwässer der Häuser einschließlich Fäkalien in den Kanal geleitet wurden. Das war also vor 1881, als die Kanalisation in Berlin gebaut wurde. Dr. Duntze hat das rausgefunden, denn er durchwühlt momentan das Landesarchiv und findet Akten, die bisher noch nie gesichtet wurden. Das sieht man an den Bearbeitungszetteln in den Akten. Nächstes Jahr wird daraus das Buch zum Luisenstädtischen Kanal, Engebecken und Oranienplatz.
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Amtshilfe. Andreas Bauer vom Umweltinstitut München möchte gern beim Bundesumweltamt in der Mauerstraße, fünf Minuten von uns entfernt, die 75 000 Unterschriften gegen Gen-Anbau überreichen. 75 000, das ist ja eine ganze Menge, wie man an den Postsäcken sieht. Unsere Amtshilfe bestand darin, die Fotos zu machen, damit die Aktion schön dokumentiert wird und in München an die Presse gehen kann. Theresa stand hinter der Kamera. Im Ministerium ließ sich keiner blicken. Die Säcke sollten zur Poststelle gebracht werden. Komisch eigentlich. Man stellt sich ja so vor, daß in einer Demokratie die Ministerien für das Volk da sind und sich zumindest Mal jemand zeigt und Hände schüttelt. Das Umweltinstitut München kennen wir von der „First global radiation victims conference“, der ersten weltweiten Konferenz der Strahlenopfer in New York vor vielen Jahren, nach Tschernobyl.

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