Mittwoch, 7. Februar 2007

Dr. Schade, der Präsident des Deutschen Patent- und Markenamts, bestätigt Wieland Giebel mit dieser Urkunde, daß die Marke „Berliner Lindenblatt“, die Zeitung für die Geschichte Berlins, als Nummer 306 54 527 eingetragen wurde. Damit wurde der Name geschützt, den wir am 12. Juli 2006 auf einer extra dazu veranstalteten Party im Hof unter den Linden gesucht hatten. Es war ein Vorschlag von Angelina Moukahal. Im Hintergrund sieht man auf dem Foto von damals noch die Tafel, auf der wir die Namensvorschläge gesammelt haben.
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Die Geschichtszeitung, die seit September 2006 erscheint, wurde immer besser, wir haben besonders in den vergangenen Wochen viele Abos bekommen, inzwischen über 200.
Wir erhalten für das Berliner Lindenblatt von allen Seiten Lob – aber jetzt stellen wir die Zeitung leider ein.
Lob erhalten wir, weil die Themen breiter und interessanter wurden. Das Interesse an Berliner Geschichte ist durchaus vorhanden, sogar mehr als wir erhofft hatten.

Wir sind nur ein kleiner Verlag und machen dennoch 2007 zwanzig Bücher zu Berlin und zur Berliner Geschichte. Damit sind wir bereits gut beschäftigt. Der Aufwand an Zeit und Energie für eine monatliche Zeitung ist natürlich erheblich und geht im Moment über unsere vorhandenen Kräfte hinaus. Oberste Priorität hatte für uns immer die Qualität der Zeitung. Dafür fehlt es uns jedoch an Historikern, die die Fakten eingehend überprüfen und darüber hinaus über journalistische Fähigkeiten verfügen, um Geschichte unterhaltsam zu vermitteln. Denn wir wollten keine Zeitung ausschließlich für Historiker machen, sondern verschiedene Zielgruppen mit feuilletonistischen Texten erreichen. Schließlich braucht man einen schlagkräftigen Vertrieb. Der Vertrieb der Zeitung wurde langsam gesteigert, aber nicht ausreichend intensiviert. Der Einsatz und das Engagement unserer Mitarbeiter waren stets hoch, wir mussten jedoch erkennen, dass unsere Mittel im Moment nicht ausreichen.
Wir haben aus diesen „ersten Gehversuchen“ gelernt, wie man eine Monatszeitung macht, was wir brauchen, wie wir vorgehen müssen. Es kann sein, dass wir die Idee einer Geschichtszeitung später wieder aufgreifen. Vorerst werden wir uns jedoch wieder verstärkt der Buchproduktion zuwenden, da diese auf Hochtouren läuft.

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