Mittwoch, 5. Januar 2005

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Zum neuen Jahr erhielten wir eine Karte von Gertrud Rhades, die unsere Bärchentreppe als Motiv der von ihr verschickten Neujahrgrußkarte verwendete und dazu dieses schöne Gedicht schrieb:

Die Bärenschar
grüßt aus Berlin
zum Neuen Jahr
mit Disziplin.

Vertreter ist der Meister Petz,
in jeder Form wird er geschätzt:
Auf Aktensiegeln, Brückenpfosten,
als Gummibär’n, die wenig kosten,
auf Fahnentuch im Winde wehend,
fast immer auf zwei Beinen gehend.

Mal bärengroß und imposant
vertritt er mächtig unser Land:
aus Stein, aus Bronze – würdevoll –
doch auch in Kunststoff, bunt und toll.

Mal hat man lieber ihn „in Klein“
zu Haus’ als Nippes auf dem Schrein.

Und solche sind hier angetreten;
sie kommen segnend uns entgegen.
In Fünferreih’n, in Formation
leuchten die Farben der Nation.
Dazu dann noch das Weiß und Blau,
putzmunter, und mitnichten grau.

Mit Heilsgebären zu Neujahr
grüßt fünfundzwanzigmal die Schar
hier aus Berlin – mit Disziplin.

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