Mittwoch, 21. November 2007

Zellengef Das Zellengefängnis Moabit liegt direkt an Ausgang Invalidenstraße des Hauptbahnhofs hinter einer hohen Mauer. Im Winter ist es von 8 bis 16 Uhr geöffnet, im Sommer länger. Udo Dagenbach, der Planer des Geschichtsparks ehemaliges Zellengefängnis Moabit, führt uns, die Historiale zu dem Ort, an dem der Pole Miroslawski 1848 befreit wurde. Fast 250 Aufständische saßen hier ein.

Es war ein Reformgefängnis. Vorher gab es Kerkerhaft mit 50 bis 60 gefangenen in einer Zelle, einem Loch. Friedrich Wilhelm IV. reformierte den Strafvollzug. Jeder Gefangene sollte eine eigene Zelle haben – und christliche unterwiesen werden, die Sozialarbeit. Dagegen gab es heftigen Widerstand in einer Zeit, in der Familien in engen Wohnung hausten, ohne Dusche, oft ohne fließendes Wasser. Das Zellengefängnis war ein preußischer Luxusknast.

in der zelle Enno, Johannes und der Stadtführer Walter Kreipe in einer Zelle.

2 Ein steinfressender Baum. Viele Jahre diente dieser Ort als Baustofflager des Bezirks. Rund um den Baum lag ein Haufen kleiner Pflastersteine. Der Baum wuchs und schloß die Steine ein.

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