Mittwoch, 19. M

Prof. Schoeps beim Vortrag ueber Juden in Berlin 1848 Prof. Julius Schoeps spricht auf der Veranstaltung der Historiale im Saal der Bezirksverordnetenversammlung Mitte über Juden in Berlin um 1848. Zwei bis drei Prozent der Bevölkerung waren Juden. Etwa zehn Prozent der Märzgefallenen waren Juden. Das nehmen Historiker an, die sich mit den Namen und den Berufen beschäftigt haben. Je mehr die Juden sich als Preußen fühlten, desto stärker setzten sie auf gesellschaftliche Veränderung. 1850 bis 1918 waren die Juden vor dem Gesetz gleichgestellt. Gesellschaftlich aber nicht. Die Textil- und Bekleidungsindustrie in Berlin wurde zu über der Hälfte von jüdischen Unternehmern aufgebaut. Vorträge von Prof. Schoeps sind so angenehm, weil er wie bei einer Tasse Kaffee erzählen kann, unterhaltsam, präzise, übergreifend.
Volker Hobrack eroeffnet den Abend Volker Hobrack, Bezirksverordneter in Mitte, eröffnete quasi als Heimspiel den Abend. Viele Stunden und Tage verbringt er in diesem schönen Saal. Heute war er hier als stellvertretender Vorsitzender der Historiale.
Wegner, Dotterweich, Koop auf der Galerie Die Herren Wegner, Dotterweich und Koop im Abstimmungsprozeß zwischen Gipskartonbau, akustischer Dämmung und Stromversorgung auf der Galerie, die man inzwischen betreten kann. Auf die Schilfplatten kommt dann eine Entspannschicht, damit es immer relaxt in den Büros zugeht.
Johannes und Eva beim Abbau Johannes und Eva beim Abbau nach den schweren Kämpfen gestern.
Eva schneidet Stoff fuer Saerge Eva bei der Vorbereitung der 183 Sargbezüge für Karsonnabend.
Tuereinbau aussen Die Eingangstüren werden heute eingebaut.
Tuereinbau innen

rbb Historiale Livesendung

Roman Garthoff berichtet live im rbb vom Alexanderplatz, von der Barrikade, von den preußischen Soldaten und von der Kanone. Ausführlicher Fernsehbeitrag mit mehreren Interviews: Der zibb-Ü-Wagen steht am Dienstag im Herzen Berlins: Vor 160 Jahren fand in Berlin die Märzrevolution statt. Mit Hilfe von Darstellern, die Verteidiger und preußische Truppen nachstellen, sowie Jugendlichen aus Berlin werden die Barrikaden von einst nachgebaut. Fernsehbeitrag der Live-Sendung, rechts VIDEO anklicken …

Foto ddp in der Berliner Morgenpost, vielen Dank

Sabine Flatau berichtet in der Berliner Morgenpost: Die Vergangenheit steht wieder auf. Mit Pulverdampf und Kanonendonner. Mit Säbeln, Gewehren, preußischen Uniformen und Pickelhauben. Der Verein Historiale erinnert in diesen Tagen an die Märzrevolution von 1848 in Berlin. Damals gingen Tausende Bürger der Stadt auf die Barrikaden. Sie kämpften für mehr Rechte, mehr Freiheiten – und gegen das Regime von König Wilhelm IV. von Preußen. Hunderte ließen dafür ihr Leben. Der gesamte Bericht von Sabine Flatau …

Auf den Barrikaden. Menschenmassen fliehen vom Schlossplatz in die Straßen, bauen Barrikaden. Das Militär hält dagegen. Es kommt zu erbitterten Straßenkämpfen, die Aufständischen setzen sich zunächst durch. Dazu Informationen zur Geschichte in der Berliner Morgenpost …

Emanzipation der Juden. Ein Vortrag von Prof. Dr. Julius Schoeps (Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam). 19 Uhr, Otto-Suhr-Saal, Parochialstraße 3, Berlin-Mitte/U-Bahnhof Klosterstraße (U 2). (Mittwoch 19. März). Dazu Informationen zu den Veranstaltungen in der Berliner Morgenpost …

Welt, Foto AP, Fotograf nicht erkennbar

Rainer L. Hain berichtet in der Welt: Märzrevolution. Berliner gehen am Alex auf die Barrikaden. Geschichte live und zum Anfassen: Originalgetreu und am authentischen Ort stellten 60 Darsteller in historischen Kostümen die Märzrevolution von 1848 nach. Richtige Verletzte gab es nicht, doch manchmal hatte es den Anschein, dass tatsächlich Menschen auf der Strecke blieben. Der gesamte ausführliche Bericht von Rainer L. Hein in der Welt …

Uwe Aulich berichtet heute in der Berliner Zeitung: Die Soldaten in preußischen Uniformen bringen die schwere Kanone in Stellung. Sie zielen genau auf die Barrikade auf dem Alexanderplatz nahe der Weltzeituhr – und feuern ab. Aus dem Kanonenrohr blitzt ein langer Feuerstrahl, der Boden zittert von der lauten Detonation. Und als ob das noch nicht reicht, legen die Soldaten ihre Musketen an und schießen auf die Barrikadenkämpfer. Der gesamte Berlicht von Uwe Aulich in der Berliner Zeitung …

Lutz Lichtenberger denkt in der Berliner Zeitung über Geschichtsdarstellung nach: Wie die preußischen Soldaten am 18. März 1848 versuchten, die Barrikaden der Bürgerlichen am Alexanderplatz zu stürmen, wurde gestern im Rahmen des Geschichtsfestivals Historiale nachgespielt. „Spannend und erlebbar“ wolle man die Geschichte darstellen. Und tatsächlich ist die Wiederaneignung so prägender historischer Ereignisse, ja die Vergegenwärtigung der eigenen Geschichte von großer Bedeutung für das Selbstverständnis Deutschlands. Der gesamte Bericht im Feuilleton der Berliner Zeitung …

Thilo Rueckeis im Tagesspiegel. DANKE

Lothar Heinke berichtet heute im Tagespiegel … Mitten in Berlin wollte die Revolution ihr Haupt erheben. Für die Zuschauer war die erste Reihe reserviert, damit die den Mummenschanz verkleideter Bürger und preußischer Soldaten zu beiden Seiten der Barrikade beobachten konnten. Die Aktion sollte daran erinnern, dass genau vor 160 Jahren der Krieg um die von Berliner Bürgern errichteten Barrikaden bitterer und blutiger Ernst war. Angesichts der wachsenden revolutionären Bewegungen hatte damals der König Friedrich Wilhelm IV. einige Zugeständnisse an die aufgebrachte Bevölkerung gemacht … Der gesamte Bericht von Liothar Heinke im Tagesspiegel

BZ

Foto des Tages in der BZ

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