Mittwoch, 17. August 2005

Mitarbeiterbesprechung oder Tafelrunde. Tafelrunde, weil wir es uns dann immer nett machen und jemand in die Galleries Lafayette geht, diesmal Heyam, und die Käseabteilung plündert. Baguette holen wir lieber woanders. Nicht nur Gourmet, alles muß bei den Besprechungen auf den Tisch. Der Kleinkram, ob man zum „falschen Preis“ verkaufen muß, wenn also ein Buch eigentlich 19.80 kostet, aber irrtümlich mit 12.80 ausgezeichnet ist. Das muß man entgegen einem weit verbreiteten Irrtum nicht, auch nicht bei Souvenirs. Es liegt nicht an der Preisbindung, sondern weil Fehler passieren können, wir ein Kaufangebot machen und der Kaufvertrag erst an der Kasse abgeschlossen wird. So sieht es juristisch aus. Wenn wir also vorher den Fehler merken, verkaufen wir zum „richtigen“ Preis. Der Anlaß zu diesem Gespräch war nicht bei uns zu suchen, was man vermuten könnte, seitdem ich öfters Preise auszeichne, Ausgangspunkt war ein Beitrag in der Buchhandelszeitschrift Börsenblatt.
 
Dann ging es um unsere wirtschaftliche Lage, die wir immer sehr genau besprechen, worüber sich Neue wundern, die das aus anderen Betrieben nicht kennen. Uns geht es gut, die Delle nach dem Umzug hat sich ausgeglichen, die allgemeine wirtschaftliche Lage ist aber nicht begeisternd. Grundsätzlich ist natürlich prima, dass die Verschuldungsrate der Deutschen zurückgeht. Für den Handel (und ich nehme an für die Banken) wäre mehr fließendes Geld sicher schöner. Dann die Personallage. Da hat sich viel verändert und wir verteilen die Aufgaben schön gleichmäßig auf die Schultern aller. Da wir wahrscheinlich die besten Verkäufer des Kommunistischen Manifests sind, eben sind wieder 100 Exemplare angekommen und liegen auch auf den spanischen und italienischen Tischen, auf den amerikanischen natürlich auch, gilt die Devise „jeder nach seinen/ihren Fähigkeiten“ und „jedem nach seine/ihren Bedürfnissen“. So ziemlich. Warum wir an Menschen, die kein Wort deutsch verstehen oder lesen können, das Kommunistische Manifest verkaufen, wissen wir nicht. Das wäre eine schöne Seminararbeit.
 
Dann kommt die Planung, wie es geht weiter. Dazu haben wir gerade heute Post via E-Mail bekommen, die genau zu diesem Thema paßt. St

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