Miele Gallery ohne Presse

Miele Gallery vor einiger Zeit eröffnet – ohne Presse.

Es lag ein breiter, roter Teppich auf dem Bürgersteig; viele große, starke Männer in schwarzen Anzügen mit Ohrhörer standen schützend davor; der Regierende Bürgermeister persönlich eröffnete, aber es gab keine Presseberichterstattung.

Wir wunderten uns damals schon, durchforsteten jetzt nochmal die Medien – es gibt offensichtlich nur die eigene Pressemitteilung von Miele.

In die Zeitungen zu kommen, ist in Berlin aufgrund der hohen Anzahl von Ereignissen schwerer als andernorts. Wir kommen relativ oft in den Medien mit den Büchern und mit der Historiale sowie auch mit der Buchhandlung vor, weil wir Inhalte bieten, die auf Berlin bezogen sind, weil wir kontinuierlich berichten und weil wir auch in schlechten Zeiten nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern sofort berichtet haben.

Es meldete sich auf diesen Tagebuch-Eintrag hin ein Redakteur der Berliner Morgenpost und erinnerte daran, dass es bei der Eröffnung von Nivea ähnlich war. Großer Bahnhof, teure Presseagentur – keine Meldungen oder nur winzig.

Beim Deutschen Currywurst-Museum hingegen war es genau anders. Riesiger Pressewirbel, die Abendschau berichtete ausführlich, aber heute hört man vom Museum nicht so viel.