„Mein Kampf – Die Karriere eines deutschen Buchs“ von Sven Felix Kellerhoff — jetzt im Berlin Story Bunker

Mein Kampf, SFK vorm BunkerBombensicher seit heute im Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof zu haben. Der vollständig erhaltende Bunker wurde nach dem Führersofortprogramm Bunkerbau errichtet.

 

Dieses Buch von Sven Felix Kellerhoff beantwortet genau, gut belegt und packend zu lesen alle Fragen, die sich zu Mein Kampf stellen.

Buchvorstellung am 5. Oktober um 18 Uhr im Deutschen Historischen Museum. Sven Felix Kellerhoff (Leitender Redakteur Zeit- und Kulturgeschichte, Die WELT, WELT am Sonntag) und Prof. Dr. Magnus Brechtken (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin). Moderation: Armin Fuhrer .

Hat Hitler das Buch eigentlich selbst geschrieben? Dann hätte er ja tippen müssen können. Oder hat er diktiert? Oder hat es ihm jemand diktiert?

 

Woher kamen die Gedanken? Hat er abgeschrieben? Welche Bücher hat Hitler vorher gelesen? Hat er überhaupt gelesen? Wie hat er gelesen? Woher weiß man das alles?

 

Wie hat er sich vorbereitet? Was hat das Münchner Hofbräuhaus damit zu tun?

 

Was steht eigentlich genau in Mein Kampf? Wie hoch war die Startauflage und wie hoch dann die Gesamtauflage? Wie nahm die Presse das Buch auf?

 

Kann man dem Glauben, was Hitler über sein Leben erzählt? Welchen Einfluss hatten seine Erlebnisse als Gefreiter im Ersten Weltkrieg? Stimmt es dass er „Etappenhengst“ war, oder vielleicht doch „Frontschwein“?

 

Wann genau wurde Hitler denn zum Judenhasser?

Steht da wirklich drin „Ich aber beschloss, Politiker zu werden?

 

War Mein Kampf ein verlegerischer Erfolg? Warum dümpelte die zweite Auflage? 24 Reichsmark oder 8 Reichsmark für das Buch? Hatte nur jeder 60. Wähler der Nationalsozialisten im Jahr 1932 das Buch?  Und wie viel Tantieme handelte Hitler aus? Hat er Steuern gezahlt oder besser- wie verschwand der inzwischen vielfache Millionär aus dem Blick der deutschen Finanzverwaltung?

 

Wer nahm im Ausland Mein Kampf wahr – und ab wann? Schließlich – wie kommt es, dass das Bayerische Finanzministerium das Copyright des „Führers“ hat?

 

Interessant für den Bunker: im November 1918 lernte Adolf Hitler den prächtigen Anhalter Bahnhof kennen. Vom Lazarett in Pasewalk in Pommern kommend stieg er im Anhalter Bahnhof um.

 

Die sechs Gasschleusen im Bunker gibt es, weil Hitler im Ersten Weltkrieg im Oktober 1918 in ein „mehrstündiges Trommelfeuer von Gasgranaten“ (Mein Kampf) geriet, die Franzosen schossen  mit Lost, einem schwefelhaltigen Kontaktgift, das rasenden Schmerz auslöste  und er zeitweise erblindete. Die Angst vor einem erneuten Gaskrieg saß tief.

 

„Mein Kampf – Die Karriere eines deutschen Buchs“, Sven Felix Kellerhof, 368 Seiten, 24,95 Euro im Berlin Story Bunker und in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden sowie im gesamten Buchhandel.