Matthias Koeppel Preview – morgen Ausstellungseröffnung

20130319_Koeppel_01_Prinzessinnengruppe

20130319_Koeppel_02_Gorleben

20130319_Koeppel_03_Schaubühne

20130319_Koeppel_04_PotsdamerPlatz

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Matthias Koeppel führt Mitglieder des Koeppel, Schutzmann, 1973Freundesvereins des Stadtmuseums durch seine Ausstellung „Himmel, Berlin“ im Ephraimpalais des Stadtmuseums Berlin. Heute um 19 Uhr findet in der Nikolaikirche eine Festveranstaltung mit dem Regierenden Bürgermeister = Kultursenator statt. Ab morgen ist die Ausstellung geöffnet.

Begrüßt wird er von der Chefin des Stadtmuseums, Dr. Franziska Nentwig.

Koeppel ist politisch, witzig, er beobachtet genau, er kommentiert Berlin seit den 1970er Jahren – es ist eine Freude, diese Ausstellung zu sehen.

Mehr über Matthias Koeppel und die Ausstellung in der Berliner Morgenpost …

Vom Besuch in Gorleben stammt dieses Gemälde (rechts), Abendmahl, 1982, angelehnt an das Abendmahl von Leonardo da Vinci mit einem massiven Polizeieinsatz gegen die Freie Republik Wendland.

Einige der Sammler und Leihgeber dieser Ausstellung waren da, so der Rechtsanwalt Klaus Landowsky (Gorleben, extrem links). Koeppel und Landowsky waren den Abend des 9. November 1989 zum Mauerfall gemeinsam unterwegs.

Die Sieben Todsünden, dargestellt anlässlich der Feierlichkeiten zum Teilabriss des unter Denkmalschutz stehenden Mendelssohn-Baus am Kurfürstendamm, wo heute die die Schaubühne ist. Koeppel setzt sich immer wieder gegen die Geschichtsvergessenheit. Rechts der Kurator der Ausstellung, Prof. Dominik Bartmann.

Der Potsdamer Platz, Public Viewing am Potsdamer Platz, hier in drei Zeiten, nämlich heute (2011), dann mit dem Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner aus dem Jahr 1914 als Reklame auf dem Doppeldeckerbus, Reklame für eine Ausstellung in der neuen Nationalgalerie.

Als Public Viewing wird ein Gemälde Koeppels aus dem Jahr 1974 projiziert, auf dem das Haus Vaterland zu erkennen ist.

Absurd oder scheinbar absurd geht auch. Dieses Gemälde aus dem Jahr 1987, zur 750-Jahrfeier Berlins, heißt: Die Wiederherstellung der Ruine des ehemaligen Reichskanzlei durch den VEB Stuck & Naturstein.

VEB Stuck & Natursteine hatte gerade das Nikolaiviertel wieder aufgebaut.

 

Zur Ausstellung gibt es einen umfangreichen Katalog zum Preis von 19, 90 Euro. Zusätzlich sind 100 Exemplare des Katalogs als Vorzugsausgabe mit einer Original Grafik Koeppels, signiert und nummeriert, zum Preis von 165 Euro erhältlich.

Eines der frühen Gemälde Koeppels, Schutzmann aus dem Jahr 1973, erschien im Katalog von Elefanten Press anlässlich einer Ausstellung Westberliner Realisten in der Rostock Kunsthalle (deswegen Westberliner zusammengeschrieben).

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