Mara – Primadonna Friedrichs des Großen

Mara, die Primadonna Friedrichs des Großen, im Schlosstheater im Neuen Palais in Potsdam. Auf dieser Bühne startet Mara im Jahr 1771 ihre europöische Karriere, die sie nach Holland, England, Irland, Paris, Venedig, Moskau und Reval führte.
Sie war eine Zeitgenossin Goethes, der ihr zwei Gedichte widmete. Sie war die callas des 18. Jahrhunderts, der erste deutsche Gesangsstar. Sie sang die italienischen Kastraten an die Wand.
Historiker sind faule Säcke und schreiben immer wieder voneinander ab. Neulich bei der Hochzeit von Prinz Georg von Preußen hieß es im rbb in der Geschichtssendung wieder, außer Friedrichs Schwester Wilhelmine sei keine Frau in Sasssousi gewesen.
Quatsch!
Friedrich hat Elisabeth sechs Wochen lang jeden Tag nach Sanssouci zum Singen kommen lassen und mit ihr als Star die Königliche Hofoper Unter den Linden wieder eröffnet, die er vorher gerade an eine italienischen Impressario verkaufen wollte.

Das erste Buch neue zu Friedrich im Berlin Story Verlag erscheint in etwa einem Monat, ein Kinderbuch aus dem Jahr 1985. Das nächste wird ein Roman zu Mara sein, dann folgt ihre Biografie. Alle Bücher sind noch nicht angekündigt.