Luisenstädtischer Kanal, Vortrag Klaus Duntze

Dr. Klaus Duntze berichtet über sein Buch zum Luisenstädtischen Kanal. Im Veranstaltungsraum der Wohnungsbau-genossenschaft Berolina kommen mehr als 70 Menschen zusammen, unter Ihnen auch Hinrich Baller, der bedeutende Berliner Architekt und Landschaftsplaner, der den südlichen Teil des Luisenstädtischen Kanals „jenseits der Akzisemauer„, wie er sagt, neu gestaltet hat.

Anhand der riesigen Menge der Abbildungen im Buch erzählt Duntze die Geschichte des Kanals vom ersten, schwungvollen Federstrich des Kronprinzen Friedrich-Wilhem (IV.) bis zu den Graffitis am Engelbecken heute.

Organisiert hatte die Veranstaltung der Bürgerverein Luisenstadt. Volker Hobrack, Vorsitzender, leitete das Treffen, Michael Rädler sorgte für die Technik.

Osman stand im Zentrum der Diskussion. Die Geschichte von Osman kann man auch in der FAZ lesen. Echt lesenswert, weil so was von skuril. Osman hatte seinen Garten auf DDR Grund, aber auf der Kreuzberger Seite.

Gehört dieses Stück Land heute zu Kreuzberg oder zu Mitte – darüber entspann sich eine Diskussion zwischen Duntze und Martin Mende von Verein für die Geschichte Berlins. Diese kuriose Geschichte geht nämlich so weiter, dass es einen Beschluss beider Bezirksverordnetenversammlungen zum Gebietstausch gibt, aber der Bezirk Mitte es in den vergangenen Jahren noch nicht geschafft hat, das Gelände zu vermessen.

Das Buch Luisenstädtischer Kanal, bereits in zweiter Auflage,  ist in jeder Buchhandlung erhältlich, zum Beispiel in der Berlin Story, oder über den WebShop zu bestellen.