Lichtergrenze — Kulturprojekte veralbert Bürgerverein Luisenstadt

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Sich selbst Vorteile verschaffen und andere abschieben.

Kulturprojekte GmbH, die vom Senat finanzierte Firma, entscheidet, wo die ehrenamtlichen Ballonpaten heute Abend stehen, die die Ballons aufsteigen lassen.

Der Bürgerverein Luisenstadt hatte sich sofort zur Verfügung gestellt und die Bitte geäußert, gern am Engelbecken eingeteilt zu werden. Dort ist das bürgerschaftliche Engagement der Mitglieder am deutlichsten zu sehen – ausführlich dokumentiert auf Bürgerverein Luisenstadt.

Das könne man, so Kulturprojekte, nicht so genau planen. Leuchtet ein. Jetzt finden sich die Leute vom Bürgerverein Luisenstadt zwischen einem Wohnheim und Baustellen platziert.

Am Engelbecken jedoch stehen die Mitarbeiter und zahlreiche Freunde der Unternehmen, die die Lichtergrenze (kommerziell) organisieren.

Motivierend wird das für die Ehrenamtlichen nicht sein, die sich für die Gesellschaft engagieren, wenn den bezahlten Kräfte die besten Plätze gesichert werden mit der Begründung, das ginge nicht anders.
Natürlich machen die Bürgervereinsleute trotzdem mit. Zentrales Thema und Anliegen seit der Gründung vor mehr als zwanzig Jahren ist es, die Mauer zu überwinden, in diesem Fall zwischen Mitte (Ost) und Kreuzberg (West).

Verarschen [1] transitiv; salopp: jemandem zu seinem eigenen Vorteil beziehungsweise zur allgemeinen Belustigung eine Unwahrheit erzählen, sich über jemanden lustig machen. [2] Die Herkunft ist seit dem 19. Jahrhundert bezeugt. [3] Synonyme: narren, täuschen, veräppeln, veralbern, vergackeiern, verhohnepipeln.

Das Buch zum Luisenstädtischen Kanal und zum Engelbecken von Klaus Duntze erschien im Berlin Story Verlag …

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