Lehndorff, nächste Auflage soeben eingetroffen

„Die Tagebücher des Grafen Lehndorff“ sind soeben aus der Druckerei in der nächsten Auflage eingetroffen … und darum geht es:

»Der König ist bei seinem Souper in der Laune, daß er auf alle Welt schilt; so sagt er zum alten Grafen Podewils, daß es für einen Staatsminister eine Schande sei, am hellen Tage in ein Bordell zu gehen.« Fast täglich kommentiert Lehndorff prägnant die Beziehungen am Hof, die moralische Ungezwungenheit, opulente Feste und ausgiebige Reisen. Dieser vollständige, neu gesetzte Nachdruck geht auf das Original zurück und umfasst die Zeit von 1750 bis 1775. (…)

Da, wo einst Podewil wohnte, ist heute Kulturprojekte Berlin.

Ernst Ahasverus Heinrich Graf von Lehndorff wurde 1745 von Friedrich II. an den Hof gerufen, im Alter von 19 Jahren. Als Kammerherr von Königin Elisabeth Christine und engster Vertrauter der königlichen Familie führte er ein geheimes Tagebuch, respektloser als Sophie Marie Gräfin von Voß, reicher an Details als Dieudonné Thiébault.

Bas Buch der Oberhofmeisterin von Voß  ist lieferbar (in der 7. Aufalge), das Buch von Thiébault kommt morgen in der nächsten Auflage.

 

Hier können Sie das Buch als Hardcover mit 600 Seiten gleich zum Preis von 29,80 Euro bestellen … oder – noch besser – Sie holen es sich in der Buchhandlung Unter den Linden 40.