„Lange Nacht der Unterwelten“ am 17. Juni von 17 bis 2 Uhr

Der Berliner Unterwelten e.V. wurde 1997 von elf Unterweltenfans rund um den Stadt- und Regionalplaner Dietmar Arnold gegründet. Ihr Ziel – und der Vereinszweck – war und ist es, den Berliner Untergrund nicht nur zu erforschen und zu dokumentieren, sondern die Ergebnisse und Orte auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und künftigen Generationen zu erhalten. Dies geschieht seit dem Jahr 2000 im Rahmen von Seminaren und Führungen durch Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, aber auch durch Anlagen ohne militärischen Hintergrund. Bei letzteren sind Exponate der innerstädtischen Rohrpost, unterirdische Brauereirelikte u.v.m. zu sehen. Die Berliner Unterwelten sind heute ein fester Bestandteil der Berliner Kulturlandschaft, im Jahr 2016 wurden rund 335.000 Besucher gezählt. Der seit 1999 gemeinnützige Verein finanziert sich von jeher ausschließlich selbst. Er ist heute Arbeitgeber für 50 feste und über 100 freie Mitarbeiter und zählt über 490 Mitglieder.