Ladendieb in der Berlin Story

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Ein Ladendieb steckte heute zwei Bildbände zu jeweils 50 Euro in seine Aktentasche und versuchte zu fliehen.

Die Bücher haben wir, den Dieb leider nicht. Nach einer kurzen Schlägerei an der Tür entwischte er durch fahrende Autos rennend.

Die Dieb kniete mit geöffneter Tasche direkt gegenüber der Kasse an einem Tisch, bückte sich weg und steckte die Bücher ein. Dann wollte er abhauen, wurde gestellt. Er gab die Bücher raus. Dann bot er an, sie zu bezahlen, wenn er weg dürfe. Er sei drogensüchtig.

Eine Mitarbeiterin rief 110 an.
Wir wollten ihn festhalten, bis die Polizei kommt.

Dann riss er sich los und nach einem Gerempel an der Tür mit mehreren Schlägen rannte er mitten in den Verkehr und weiter in die Friedrichstraße.

Die Polizei kam nach eineinhalb Stunden. „Früher waren wir hier mit zwölf Autos, jetzt mit sechs. Wenn eine Messerstecherei ist, wollen wir auch keinen alleine hinschicken.“

Wir verstehen das und plädieren weiterhin für mehr Polizei auf der Straße. Mehr Polizei auf der Straße hat nichts mit einem Polizeistaat zu tun (das geht heute anders). Der intensive Einsatz der Polizei auf der Straße hat die Hütchenspieler Unter den Linden vertrieben.

Die Kameras sind hilfreich. Nebenan bei „Alles über Berlin“ haben die Mitarbeiter aufgrund der Kameraüberwachung bereits drei Diebe erwischt und ihnen das Diebesgut wieder abgenommen.

Diese Bilder stellen wir der Polizei zur Verfügung. Das geht bei der Polizei Berlin via Internetwache.

So lief das auch beim Geldwechseltrick vor kurzem. Da hatten wir an der Kasse bessere Porträtaufnahmen des Kriminellen.

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