Kreuzberg – Heimatkunde

2014-05-Engelbecken 2014-05-16_Hotel_Waldemarbrücke 2014-05-16_Oranienplatz
fhxb-cannabis_header_462pxAm Engelbecken blüht es (1).

Unter der Waldemarbrücke beginnt der Aufbau eines Hotels aus Recycling-Material „Und gegenüber baue ich mein Büro“, sagt der Hotelier (2).

Am Oranienplatz findet weiterhin die Aktion der Flüchtlinge statt (3).

Das Kreuzberg-Museum lädt zu einer Tagung ein (4):

Legalize it?!“ – Helfen „Coffeeshops“ bei der Lösung der Probleme im Görlitzer Park? 

28. Mai von 10-18 Uhr im Friedrichshain-Kreuzberg Museum.

Der illegale Drogenhandel im Görlitzer Park und das gerade aufgelöste Protestcamp der Lampedusa-Flüchtlinge auf dem Oranienplatz stehen im Zentrum des öffentlichen Interesses an Kreuzberg. Beide Themen sind miteinander verwoben und im Nukleus auf das globale Problem der Armutsmigration aufgrund der Unverhältnismäßigkeit der Verteilung von Ressourcen zurückzuführen. Als traditioneller Ort des Protestes und der Toleranz hat Kreuzberg Signalcharakter auch im Umgang mit diesen beiden Themen …

Mit der Tagung „Legalize it?!“ möchten das FHXB-Museum, die Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg und das Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll-Stiftung die aktuelle Situation analysieren und realistische Lösungsstrategien entwickeln. Dazu wurden Politiker_innen, Historiker_innen, Betroffene und Aktivist_innen eingeladen. Als auswärtige Experten reisen Prof. Dr. D.J. Korf aus Amsterdam und Dr. Dominic Corva aus Seattle an (vgl. Anlage) und berichten über Erfahrungen mit der (teilweisen) Freigabe von Cannabis. Mögliche Strategien (Coffeeshops, polizeiliche Maßnahmen, Aufhebung des Arbeitsverbotes und der Bewegungsunfreiheit für Flüchtlinge, weitere Alternativen) sollen dargestellt und diskutiert werden. Auf welche Weise sind die Themen „Drogen“ und „Asyl“ miteinander verstrickt? Welche Konsequenzen für welche Beteiligten bzw. Betroffenen haben die oben zitierten Lösungsvorschläge? Welche Lösungen befassen sich mit welchen Problemen? Wer „gewinnt“ und wer „verliert“ in den jeweiligen Lösungsszenarien? Welche Alternativen kommen noch in Frage? Bitte melden Sie sich bei Interesse an bei Frau Perl (Tel. 505852-45 / oder -33, [email protected])

 

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