Köpenicker Straße – Preußen am Schlesischen Tor

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Menschen, Unternehmen, Entwicklung, Stadtplanung, Wirtschaft, Architektur, Infrastruktur Dr. Dieter Hoffmann-Axthelm hat viele Jahre, an die zehn Jahre, an diesem Manuskript gearbeitet und eine schier unvorstellbare Menge an Abbildungen zusammengetragen. Das Buch erscheint später in diesem Jahr und hat mehrere hundert Seiten. Dieses Cover ist ein Entwurf.

Der Berlin Story Verlag möchte damit einen weiteren Beitrag zur Stadtgeschichte leisten, ähnlich wie mit dem Luisenstädtischen Kanal, mit Unter den Linden 40, mit Berlin 1775, Auf Britzer Sand gebaut oder Haselhorst. Da weiß man vorher, dass das keine Renner werden.

Aber wir haben mit unseren Prognosen auch schon falsch gelegen, denn die Biografie der Gräfin von Voss Neunundsechzig Jahre am Preußischen Hofe ist jetzt in der 8. Auflage.

Preußen am Schlesischen Tor: „… Am Anfang stand die fürstliche Willkür eines geraden, durch Sumpf und Wald führenden Dammes zum Fahren und Reiten. Elf Kilometer lang, führte er von der alten Innenstadt tatsächlich nach dem vor Berlin und Cölln gegründeten Landstädtchen Köpenick
Warum nach Köpenick? Köpenick war ein winziges Städtchen aus dem Beginn des 13. Jahrhunderts, mit Stadtrecht, gewiß, aber in der Folge weder zu einem eigenen Rathaus noch zu einer Stadtmauer gekommen. 1589 zählte Köpenick ganze 31 vererbbare Hausstellen …“
Später geht es um einzelne Orte, um jedes einzelne Grundstück der Köpenicker. „… Die Ohmstraße selber ist historisch jung, sie wurde erst nach der Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt, um den neuen Prinzen-Holzmarkt zu erschließen … Das große rechteckige, an Regelmäßigkeit alle älteren Holzplätze übertreffende Grundstück des Prinzen-Holzmarkts selber ist in der regelmäßigen Parzellierung der Rungestraße noch sehr gut wiedererkennbar.
… Die Octroi von 1766 ging 1773 zuende und wurde für weitere sechs Jahre durch eine neue, „auf ganz anderen Conditionen, und zum Theil veränderten Personen“ ersetzt: Isaak Benjamin Wulff und Daniel Itzig, der größte Baumwoll- und Kattunfabrikant und der reichste Finanzier Berlins, waren jetzt die Unternehmer … Auf der anderen Seite zählte Itzig, der … geradezu anachronistische Fabrikant, unbestritten zu den Honoratioren der Straße, er hatte die Zeit, sich abwechseln den jeweiligen Ehrenämtern zur Verfügung zu stellen. Kaum auf seinem Grundstück neben dem Itzig’schen Garten etabliert, wurde er 1821 zum Stadtverordneten des Schlesischen-Tor-Bezirks gewählt … und 1833/34 war er Mitglied der Armendirektion  …“

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