Kennedy in Berlin – Ausstellungseröffnung

JFK01jfk2jfk3Im Willy Brandt Haus wurde zum Auftakt von mehr als 60 Veranstaltungen in Berlin die Ausstellung zum Kennedy-Besuch im Juni 1963  in Anwesendheit der Botschafter der Vereinigten Staaten und Israels, Yakov Hadas-Handelsman, mit Fotos von Ulrich Mack eröffnet.

Philip D. Murphy, der amerikanische Botschafter, erinnert an eine Szene am Checkpoint Charlie. Zwei Frauen winkten Kennedy von einem Balkon aus dem Osten zu, was Kennedy zu der Frage veranlasste, ob das gefährlich sei „Yes, Mr. President.“

Es sei bemerkenswert, so wird Jacqueline Kennedy zitiert, dass der wichtigste Satz ihres Mannes, der ihn überlebt und in die Geschichte eingegangen sei, nicht in seiner eigenen Sprache gesprochen wurde.

Egon Bahr, der Freund und Berater von Willy Brandt, der Kopf hinter der neuen, um Ausgleich bemühten Ostpolitik, erinnert sich daran, wie John F. Kennedy bei Willy Brandt, dem Regierenden Bürgermeister Berlins, im Rathaus Schöneberg erst mal zur Toilette musste und dann im Amtszimmer auf- und abgegangen sei mit seinem Dolmetscher Robert H. Lochner und einen Satz geübt habe, den die anderen nicht verstanden.

Nach Kennedys „Ich bin ein Berliner“-Rede, so Bahr, wußte jeder: Wer diese Stadt angreift, greift den mächtigsten Mann der Welt an. Seitdem blieb es ruhig. Es gab keinen Angriff mehr bis die Mauer fiel.

 

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