Jüdische Mäzene – Veranstaltung im Märkischen Museum

Jüdische MäzeneJüdische Mäzene und ihre Bedeutung für Berlin – darum ging es bei einer Veranstaltung mit Dieter Beuermann, dem Vorsitzenden des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums sowie Prof. Dr. Julius Schoeps, Chef des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung im vollen Saal von Dr. Franziska Nentwig, Chefin des Märkischen Museums, stehend.

Achtzig Prozent des Mäzenatentums in Deutschland kam von jüdischen Familien. Badeanstalten, Blindenanstalten, Museen wurden gefördert. Jüdische Sammler waren die Wegbereiter der Moderne in der Kunst. Das hing mit religiösen Geboten aber auch dem Streben nach Anerkennung zusammen. Museen profitierten von den Mäzenen und berieten diese wiederum bei ihren privaten Sammlungen. Ein Geben und Nehmen in bestem Sinne.

Über den Aufbruch in die Moderne veröffentliche Schoeps im vergangenen Jahr ein Buch bei DuMont.