Hitlers Waffengesetze gegen Juden und „Staatsfeinde“ — Das Buch erscheint demnächst im Berlin Story Verlag

Fatales Erbe 320Fateles Erbe Inhalt 320Historiale 2008 Kampf um die Königsbarrikade 1848
Ein neues Buch des amerikanischen Professors Stephen P. Halbrook über die Entwaffnung der Gegner der Nazis erscheint demnächst im Berlin Story Verlag.

 

Bevor die Nazis ihre Gegner umbrachten, nahmen sie ihnen die Waffen weg. Dazu wurde ein Gesetz gemacht, das Waffenkontrollgesetz – damit alles irgendwie „legal“ wirkte. Ziemlich genau findet man das auf Wikipedia. Der Beitrag geht wesentlich auf die Forschung des Amerikaners Stephen P. Halbrook zurück.

 

Es ging damals nicht nur um die Juden, sondern um alle Gegner, besonders die Kommunisten und auch sozialdemokratische Gruppen.

Waffen tragen war vorher nicht unüblich. Allgemeine Volksbewaffnung“ war neben Pressefreiheit und Demokratie eine der Hauptforderung der europäischen, deutschen und Berliner Revolution von 1848.

 

Die Frage der Bewaffnung, Volksbewaffnung und Entwaffnung ist für uns nicht neu. Ausführlich beschäftigten wir uns damit im Jahr 2008, 160 Jahre nach der Märzrevolution.

 

In der von der Berlin Story veranstalteten Historiale zur Revolution von 1848 griffen wir diese Frage auf und lernten David Schiller kennen, den deutsch-israelischen Soziologen, der seine Perspektive zur Bewaffnung darstellte – in der Diskussion mit der Leitung des Berliner Polizeipräsidiums.

 

Die Historiale 1848 mit der Schlacht um die Königsbarrikaden in der WELT

„…Lenze ist kein Historiker, sondern IT-Kaufmann und Jura-Student an der Humboldt-Universität. Mit der Inszenierung von Geschichte kennt er sich trotzdem aus. Seit Jahren kümmert er sich um die Technik für die „Berlin Story“, deren Besitzer Wieland Giebel – ein Mann mit bewegter, zeitweise kommunistischer Vergangenheit – auch die „Historiale“ finanziert …“
Über die Schlacht am Alexanderplatz berichtete die WELT ausführlich …

 

Die Vereinigten Staaten werden als mahnendes Beispiel angeführt, wie gefährlich Waffen sind. Stimmt. Oder stimmt nicht. Die acht Millionen Schweizer haben 2,5 Millionen Waffen zu Hause. Bei 80 Millionen Deutschen entspräche das 25 Millionen Waffen im Kleiderschrank.
Themenabend der Historiale zur Volksbewaffnung mit der Bundeswehr …
Podiumsdiskussion zum Thema Volksbewaffnung mit David Schiller und dem stellvertretenden Polizeipräsidenten von Berlin
Bald, am 18. März 2016, treffen sich die Verfechter der Märzrevolution nachmittags wieder am Platz der Märzrevolution und singen revolutionäre Lieder …