Hitler — wie wirkt das Buch, wenn man es heute liest

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MK Abrechnung coverMattthias Kessler stellt im Café der taz sein Buch vor: „Eine Abrechnung – Die Wahrheit über Adolf Hitlers Mein Kampf“.

 

Armin Fuhrer moderiert. Fuhrer ist Autor mehrer Bücher, die im Berlin Story Verlag erschienen sind.
Es liest Barbara Stang vom Europa Verlag.

 

Kessler sagt gleich, er sei kein Historiker. Was passiert mit mir, wenn ich das Buch lese, zum ersten Mal lese? Zu wichtigen Fragen will er Experten befragen. Als Fernsehjournalist ist das für ihn ein mögliches Vorgehen, so eine Art Lese-Reise in das Buch unternehmen.

 

Armin Fuhrer greift die Frage auf, ob „Mein Kampf“ eine Art Masterplan sei.

 

Kessler: „Das ist die Autobahn nach Auschwitz. Da steht alles im Prinzip drin. Ich hatte noch nie mit einem Autor zu tun, die die absolute und umfassende Bereitschaft zum Töten hat. Das liegt weit neben meinem Kosmos.“

 

Mein Kampf sei keine große Literatur wie Thomas Mann oder Josef Roth. Aber das Buch könne in den Bann ziehen.

 

Publikumsanmerkung: So, wie man bei der Nazi-Architektur irgendwie begeistert oder fasziniert sein kann und gleichzeitig weiß, dass man das nicht sein darf?

 

Von seinem Verleger habe er den Auftrag bekommen zu beantworten, wie Mein Kampf zustande kam (selbst geschrieben, nicht Heß diktiert – das ist heute sicher).

 

Wie es auf ihn wirkt – der Schwerpunkt des Buchs.

 

Und wie es dazu kommen konnte. Da passt Matthias Kessler und befindet sich in guter Gesellschaft – zum Beispiel mit Hans Mommsen, der bei der Vorstellung seines letzten Buchs sagte, er habe jetzt mehr als 40 Jahre geforscht und könne doch nicht zum eigentlichen Kern vorstoßen.

 

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