„Hitler – wie konnte es geschehen“ in der Südwest Presse

Andrè Bochow in der Südwest Presse:

„Wenn man jemandem erzählt, dass man eine Ausstellung über Hitler vorbereitet, dann ist die häufigste Frage: Warum denn noch eine?“ Enno Lenze, der im ehemaligen Luftschutzbunker für Reisende des Anhalter Bahnhofs ehrenamtlich arbeitet, hat eine Antwort. Oder besser zwei. Einerseits erlebt er erschreckendes Unwissen. Zum Beispiel bei Führungen von Schulklassen. „Warum haben die Juden Hitler finanziert?“ … Andere wollen wissen, wie es Hitler 1945 nach Argentinien geschafft hat. „Zwei dieser drei Fragen kamen übrigens von Lehrern“, sagt Lenze.

Die Mitglieder des Historiale-­Vereins wollen sich aber nicht über derartige Fragen lustig machen, sondern sich ihnen stellen. Ein Raum in der nach Eigendarstellung „umfassendsten Dokumentation zu Hitler und dem Dritten Reich“ ist Verschwörungstheorien gewidmet. So erfährt man etwa, dass es wirklich ein deutsches U-Boot gegeben hat, das erst am 17. August 1945 in den Hafen von Mar del Plata einlief. Aber nein, Hitler war nicht an Bord von U-977 …“

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von André Bochow in der Südwest Presse …

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/kultur/weil-es-so-war-_-ns-geschichte-in-berlin-15523846.html