Hitler — gefälschter Akt schnell aus der Dokumentation entfernt — damals

Sven Felix Kellerhoff sagte, als die Journalisten schon zur Eröffnung der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ am 27. Juli 2017 im Bunker waren: „Das muss runter. Das ist eine Fälschung!“ Wir haben uns damals auf den Werkkatalog von Billy F. Price aus dem Jahr 1983 verlassen, der als Standardwerk galt. Pustekuchen. Jetzt stellt sich raus, dass der überwiegende Teil der Zeichnungen, die als „Original Adolf Hitler“ angeboten werden, Fälschungen sind.
Sven Felix Kellerhoff ist dem in mehreren Beiträgen in der WELT nachgegangen, hier der aktuelle „Im Namen des Führers.“

„… Sehr viel leichter fällt der Nachweis der Fälschung beim vielleicht skurrilsten jetzt von Weidler angebotenen, aber nun beschlagnahmten Bild: Das Aquarell einer stehenden, nackten Frau trägt die Aufschrift „Akt, Geli Raubal“, das Jahr „1929“ und ist mit Hitlers bekannter Unterschrift gezeichnet. Geli Raubal war die Tochter von Hitlers Halbschwester Angela Raubal und wohnte seit 1929 bei ihm. Den beiden wurde eine unglückliche, inzestuöse Beziehung nachgesagt …“

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Sven Felix Kellerhoff in der WELT …

In der Dokumentation im Bunker gibt es keine Originale und keine Nazi-Exponate. Wir bekommen solche Sachen immer wieder angeboten – und lehnen ab. Kein Cent für Nazi-Mist. Wir stellen uns gegen Rassismus und Nationalismus, ohne den Sammlern etwas dafür zu geben.