Hitler – Das letzte Jahr — erscheint im November

„Wir kapitulieren nicht, niemals. Wir können untergehen. Aber wir werden eine Welt mitnehmen.“ Adolf Hitler

Das blutigste Jahr der Weltgeschichte? Das Jahr, bevor Hitler Selbstmord beging. Das Jahr der Apokalypse. Harald Sandner, der beste Kenner von Hitlers Leben, berichtet in unerreichter Dichte über die Zeit, die (2019) 75 Jahre zurück liegt. Das Buch erscheint Anfang November 2018 im Berlin Story Verlag. Von Harald Sandner stammt „Hitler – das Itinerar. Aufenthaltsorte und Reisen von 1889 bis 1945, 2.432 Seiten in vier Bänden 499 Euro mit CD, Berlin Story Verlag. „Hitler – das Itinerar“ ist mit Harald Sandner in zwei Teilen zu jeweils knapp einer Stunde als Fernsehdokumentation verfilmt worden – englisch und französisch.

Harald Sandner: „Eine Chronologie von Hitlers letztem Lebensjahr seit dem 30. April 1944 und seinen Einfluss auf den Fortgang des Krieges lag bisher nicht vor, und das, obwohl nie in der Geschichte der Menschheit mit den Entscheidungen eines einzelnen Menschen so viel maßloses Leid und Elend über die Welt gebracht wurde. Der Leser dieses Buches erlebt dieses letzte Jahr des Zweiten Weltkrieges aus Sicht des Hauptverantwortlichen Adolf Hitler, aber auch aus Sicht von Zeitzeugen und Historikern mit dem heutigen Wissen der damaligen Vorgänge im Kontext der militärischen und politischen Zusammenhänge. Diese Kombination, ergänzt durch erstmals veröffentlichte Aussagen von Zeitzeugen sowie zahlreiches, vielfach bisher unveröffentlichtes Bildmaterial, dokumentiert die wesentlichen Geschehnisse und entkräftet manches jahrzehntealte Vorurteil, manche Vermutung, manche schnell gefasste Schlussfolgerung, manche immer wieder kol­por­tierte Legende und Unwahrheit.

Wie verändert sich Hitlers Führungsstil? Wann setzt zunehmender Realitätsverlust bei ihm ein? Wann beginnt die Selbsttäuschung? Aus welchen Äußerungen und Sachverhalten lässt sich das schließen? Welche Rolle spielen seine Krankheiten? Ist er drogensüchtig oder medikamentenabhängig und welchen Einfluss hat dies auf seine Entscheidungen? Ist der äußere Verfall real oder doch mehr gespielte Fassade – oder beides? Funktioniert sein Geist noch oder ist er geisteskrank und kann die Folgen seiner Befehle gar nicht mehr einschätzen? Ist das Phänomen der Bindung an den Führer bis zum Schluss wirklich alternativlos? Warum werden seine – teils irrsinnigen – Befehle scheinbar widerspruchslos befolgt? Wie verändert das Attentat vom 20. Juli seine Denk- und Handlungsweise?

Ian Kershaw (1998 und 2000) ,Hitler war bis zum letzten Moment entscheidend.‘ Antony Beevor (,Berlin 1945 – Das Ende‘, 2002) legt  den Schwerpunkt auf die Leiden der Zivilbevölkerung.

Viele Historiker scheuten sich jahrzehntelang, Kriegsverbrechen der Westalliierten zu benennen, weil sie den Verdacht fürchteten, die NS-Verbrechen relativieren zu wollen. Hitler hat es geschafft, binnen sechs Jahren von der größten Massenunterstützung, die je eine Regierung in Deutschland hattet, bis zum Beginn eines Weltkrieges zu gelangen und er braucht noch einmal sechs Jahre, um Europa in den Untergang zu stürzen … Eine ständig sich nach oben schraubende Spirale von Gewalt und Zerstörung. Nach seinem Tod ist der Krieg binnen weniger Tage zu Ende. Deshalb ist das letzte Jahr Hitlers so bedeutungsvoll, so wichtig, um das ungeheure Ausmaß destruktiver Energie verstehen zu können.“

672 Seiten, 17 x 24 cm, 49,95€