Himmler – Besprechungen

Himmler2 Himmler3 HimmlerDie WELT, warum die Fernseh-Entscheider Muffensausen hatten:

Die Macher nennen ihren Film „postdokumentarisch“, die Form ist ungewöhnlich. Der anderthalbstündige Film kommt nicht nur ohne Interviews aus, auch Spielszenen oder Dreharbeiten an den Originalschauplätzen kommen nicht vor. Einzig historisches Bildmaterial und ausgewählte Zitate aus Originaldokumenten wurden verwendet … Das Filmteam besteht aus Israelis, Deutschen, Franzosen, US-Amerikanern, Österreichern und Ungarn. Der „Filmarchäologe“ Hermann Pölking-Eiken, Gründer des Saeculum Filmarchivs, hat mehr als 2000 Stunden Filmmaterial gesichtet, 300 Stunden umkopiert und der Regisseurin vorgelegt. …“

Der vollständige Beitrag in der WELT ….

 

Martin Schlaff, Investor des Films, in Profil-online

„… Beim Film über Himmler haben die deutschen Sender den Regiezugang von Frau Lapa aber anscheinend als zu verwegen gefunden: Sie will den Zuseher mit Fakten konfrontieren, keinerlei Erklärungen von Historikern dazu stellen und keinerlei Einflussnahme auf die Meinungsbildung der Zuseher vornehmen. Typischerweise würde in so einem Film hundertmal betont werden, welches Monster Heinrich Himmler gewesen ist. Darauf verzichtet die Regie von Vanessa Lapa. Sie erzählt die Geschichte, zeigt die Fakten und überlässt die Schlussfolgerungen den Zusehern. Ich weiß, dass die deutschen Sender gefürchtet haben, der eine oder andere könnte zu falschen Schlussfolgerungen kommen, wenn man seine Meinungsbildung nicht unterstützt …“

Der vollständige Beitrag in PROFIL-online …

Diedrich Dietrichsen in der taz, warm die Geräusche und die Filmmusik so nun gar nicht gehen. Er gibt den Filmemachern ein paar Tipps …

Dagegen ist die Entscheidung, bei sich abzeichnenden „Untergang“ ernste Moll-Akkorde auf brummelnden Celli zu bringen, fast noch harmlos zu nennen in ihrer vertrottelten Unbedarftheit.

Auch wenn natürlich unklar bleibt, ob diese Töne für dunkle Flecken auf Püppis sich langsam verfinsterndem Gemüt stehen sollen oder das, was wir hier sonst so zu sehen kriegen.

Der gesamte Beitrag in der taz …

Die WELT  über die Bedeutung des Films in einem weiteren Beitrag

Der Film „Der Anständige“ ist eine Collage aus bekannten und unbekannten bewegten Originalbildern von Himmler, anderen NS-Größen und allgemeinen Aufnahmen aus der Nazizeit. Die meisten davon hat der Berliner Filmrechercheur Hermann Pölking gefunden. Außerdem umfasst die Collage Privatfotos und abgefilmte Briefe. Die Texte dazu stammen ausschließlich aus dem derzeit in Tel Aviv aufbewahrten Unterlagen.

Der vollständige Beitrag in der WELT …

Das österreichische Fernsehen ORF zum „Anständigen“

Das umfassende Archivmaterial für die Doku hat der deutsche
Produktionspartner und Zeitgeschichte-Autor und -filmer Hermann
Pölking-Eiken organisiert. „Wir haben in 181 Archiven weltweit
recherchiert und von 58 Archiven Filme bekommen. Rund 200, meist
private Filme, haben wir für den Film verwendet“, erzählt
Pölking-Eiken. Dieses Material hat Realworks in Israel aufwendig
restaurieren lassen

Der gesamte Beitrag des ORF …

 

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