Herschel Grynszpan

Museum, JudensternHerschel Grynszpan, der 17-jährige Jude, verübte am 7. November 1938 in  der deutschen Botschaft in Paris ein Attentat auf den deutschen Diplomaten Ernst von Rath.

Das nahmen die Nationalsozialisten als Anlass für die Reichskristallnacht, die Novemberpogrome. Die Tat und ihre Folgen werden als Beginn des Holocaust gesehen.

Das Manuskript über Herschel Grynszpan von Armin Fuhrer ist fertig, wurde im Lektorat von Gabi Dietz bearbeitet und wird jetzt im Berlin Story Verlag gesetzt sowie mit Abbildungen versehen.

Armin Fuhrer hat für dieses Buch mehrere tausend Seiten Dokumente durchgesehen, die weiterhin verschlossen im Bayerischen Staatsarchiv liegen. Dabei kommt es zu neuen, überraschenden Erkenntnissen über die Tat und die Folgen. Erstmals wird auch der tragische Lebensweg der Familie von Herschel geschildert.

Der Judenstern, ein Original, ist im Historiale Berlin Museum Unter den Linden zu sehen.