Herschel Grynszpan

Herschel_Cover_303Mehrere Zeitungen erinnern heute an Herschel Grynszpan. Das Buch dazu von Armin Fuhrer gibt es im Berlin Story Verlag …

Berliner Kurier: Vorwand war das Attentat am 7. November 1938 auf den Legationsrat der deutschen Botschaft in Paris, Ernst vom Rath, durch den erst siebzehnjährigen polnischen Juden Herschel Grynszpan. Der junge Mann hatte erfahren, dass seine Familie zwangsdeportiert worden war. Darüber war Herschel Grynszpan so empört, dass er die Deutsche Botschaft in Paris (Herschel lebte dort) aufsuchte und mit einem Revolver mehrere Schüsse auf den Botschaftsmitarbeiter vom Rath abgab, der zwei Tage später seinen Verletzungen erlag.

http://www.berlinstory-verlag.de/programm/titel/191-Herschel.html

Frankfurter Rundschau: Raphael Gross, scheidender Direktor des Jüdischen Museums, blendet zurück auf das Schicksal von Herschel Grynszpan. Der junge Jude hatte am 7. November 1938 in Paris den deutschen Botschaftsrat Ernst vom Rath erschossen: Die Nazis nahmen das als Vorwand für die Reichspogromnacht vom 9. November.

 

Siegessäule: Die Propaganda der Nazis „verkaufte“ der eigenen Bevölkerung und dem entsetzten Ausland diese generalstabsmäßig organisierte Welle der Gewalt als eine „spontane Entladung des Volkszorns“, angeblich eine Reaktion auf die Ermordung des natürlich nicht offen schwul lebenden Diplomaten Ernst vom Rath durch den jüdischen, schwulen Herschel Grynszpan am 7. November 1938 in Paris.