Hermann Pölking auf Radio 1 über „Wer war Hitler“

Hermann Pölking: „Es ist wichtig, das breit zu erzählen, damit man auch zeigen kann, wie es war, bevor Hitler zur Macht kam. Briefe, Tagebücher, Dokumente – Hitler wird von Zeitzeugen beschrieben. Heute sehen wir mit unserem nachträglichen Wissen die Geschichte anders. Ich erzähle von den Rändern, nicht alles aus Berlin. Henriette Schneider- ich hätte den Film nicht machen können, wenn ich dieses Tagebuch einer fanatischen Hitler-Anhängerin nicht gefunden hatte. Das sind unverbrauchte Dokumente. Der Film erfordert Anstrengung beim Zuschauen. Wenn wir uns sehr stark auf Hitler konzentrieren, könnte es sein, dass Hitler als Verführung da seht. Höhepunkt seiner macht war die Fahrt vom Anhalter Bahnhof zur Reichskanzlei, als er im Sommer 1940 vom Frankreichfeldzug zurückkam.

Wir lenken immer durch die Montage, damit man sich mit der Geschichte auseinandersetzt und in der Gegenwart orientieren kann.“

Hermann Pölking im Gespräch mit Knud Elstermann im Podcast ab Minute 24 des Podcasts …