Helle Freude: neue Rezensionen zur Graphic Novel „Westend“

Comics haben längst die Hochkultur erreicht. Ein besonders schönes Beispiel ist es, dass die neue Graphic Novel Westend. Berlin 1983 von Jörg Ulbert und Jörg Mailliet zeitgleich im Deutschlandradio und im Popkultur-Magazin Intro rezensiert wird.

 

Thomas Jaedicke sprach mit dem Autor und dem Zeichner über den Schmücker-Prozess, den alten Westen und unveränderte Ecken Berlin. Nachzuhören und zu nachzulesen bei Deutschlandradio Kultur.

Jaedickes Fazit: „Jörg Ulbert und Jörg Mailliet ist es nach „Gleisdreieck“ auch im Nachfolgeband „Westend“ gelungen, wieder ein kompliziertes Kapitel West-Berliner Geschichte spannend aufzubereiten. Text und Bild ergänzen sich perfekt, versetzen den Leser wie in einer Zeitmaschine zurück in die untergegangene Kultmetropole West-Berlin.“

 

Das IntroMagazin ist ebenso begeistert vom Buch. Julia Brummert hat sich ins Berlin der frühen 1980er Jahren eingelesen und auch die passende Playlist entdeckt.

Westend“ überzeugt nicht nur durch die spannende Kriminalgeschichte, sondern auch durch Ulberts und Mailliets Liebe zum Detail. Vor allem Menschen aus Berlin werden ihre helle Freude haben: Das Café Kranzler, der Fehrbelliner Platz, Ku’Damm und viele andere Orte werden von Mailliet in bunte, aber trotzdem oft düstere Zeichnungen verpackt, der trockene Humor der Stadt zieht sich durch die Graphic Novel und Berliner dürfen hier auch mal berlinern.“

 

978-3-95723-098-0