Haselhorst und Friedrichshain, Spätis und Kinos: Vier farbenfrohe Neuerscheinungen

Friedrichshain_Spätis_3D

Nachdem andere Verlage schon vor der Buchmesse ihre Munition verschossen haben, legen wir in diesem Monat ordentlich nach – mit einem ganzen Stapel an Neuerscheinungen. Diese Woche werden gleich vier komplett farbige Bücher ausgeliefert. Wir machen den November bunt!

 

Richtig knallig ist unsere kleine Sensation Der Späti – eine Ortsuntersuchung in Berlin (9,95 Euro). Christian Klier hat sich ganz genau angesehen, wie der typische Berliner Spätkauf in all seiner Vielfalt funktioniert. Fazit: Die ausgefallenen Geschäftsideen machen aus jedem Geschäft ein Unikat, aber allen gemeinsam ist die soziale Bedeutung für ihren Kiez. Drei Lieblingsspäti-Porträts, zahlreiche Fotos von Orten und Menschen dazu ein bisschen Geschichte und sogar Rezepte von Sterneköchen vervollständigen diese überfällige Liebeserklärung an „die Tankstelle mit Herz ohne Zapfsäule„.

 

Nicht wenige Spätis gibt es im immer beliebteren Bezirk Friedrichshain. Industriezentrum oder Mediaspree, Arbeiter, Hausbesetzer, Kleinfamilien oder Partymacher – was die Gegend von der Oberbaumbrücke bis zum Volkspark bewegt und prägt, erzählt Kleine Friedrichshaingeschichte (14,95 Euro) von Martin Düspohl und Dirk Moldt vom Friedrichshain-Kreuzberg Museum. Nach einem Überblick zur Stadtteilgeschichte werden kapitelweise einzelne Kieze vorgestellt. Alles was Friedrichshainer oder die, die es werden wollen, wissen müssen. Mit vielen Fotos, jeweils einer ausklappbaren historischen und aktuellen Stadtteilkarte. Und zum Weiterlesen empfehlen wir die Kleine Kreuzberggeschichte.

 

Cover_Moderne Baukunst in Haselhorst_3D_links

Ein wahres Prunkstück ist Modernes Bauen in Haselhorst (19,80 Euro). Einer unserer produktivsten Autoren, Michael Bienert (Zwanziger Jahre in Berlin u.a.), hat in Zusammenarbeit mit der GEWOBAG die Geschichte der Reichsforschungssiedlung in Berlin-Spandau recherchiert. Der großformatige, besonders aufwendig gestaltete Bildband erklärt die gerade abgeschlossene Sanierung des Viertels, stellt seine Bewohner vor und kann mit Fotografien, Karten und Bauzeichnungen wohl jeden für Berliner Architekturgeschichte begeistern.

 

Berliner Kinos (16,80 Euro) von Ulf Buschmann (U-Bahnhöfe Berlin) erschien in seiner ersten Auflage bereits vor der Berlinale 2013 und war danach dann schnell vergriffen, so begeistert wurde das Buch mit einem Vorwort von Festivalchef Dietet Kosslick aufgenommen. Und für die erweiterte Neuauflage haben wir es sogar noch besser gemacht: Mit dem Odeon und dem Bali sind zwei weitere Kinos auf 8 Seiten dazugekommen, der Preis bleibt derselbe. Die schönsten und ältesten Lichtspielhäuser der Stadt werden in diesem querformatigen Bildband – sozusagen in CinemaScope – zu einem stilvollen Geschenk.

 

Alle vier Titel sind ab sofort in unserem Webshop, den Läden Unter den Linden 10 bzw. 40 und überall im Buchhandel erhältlich.

 

 

Cover Berliner Kinos_Buschmann_02_neu

 

 

 

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