Haselhorst – Besprechung des Vereins für die Geschichte Berlins

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Der Wunsch nach bezahlbaren Wohnungen für alle ist brandaktuell – und doch nicht neu. Die Reichsforschungssiedlung Haselhorst, von 1930 bis 1935 zwischen Spandau und Siemensstadt errichtet, sollte neue Ansätze des Städtebaus demonstrieren. Namhafte Architekten beteiligten sich an dem Projekt. Von den Nationalsozialisten vereinnahmt, nach dem Krieg wiederaufgebaut und erweitert, ist die Siedlung von der GEWOBAG Wohnungsbau-AG Berlin zwischen 2003 und 2013 für 130 Millionen Euro denkmalgerecht saniert worden. Damit hat sie einen bezahlbaren Wohnort für die nachfolgenden Generationen sichergestellt.
„Diese Siedlung ist konsequent daraufhin geplant, bezahlbare Wohnungen zu schaffen, in großem Stil, um die 4.000 Wohnungen innerhalb von fünf Jahren. Und es hat funktioniert.“

Michael Bienert, Haselhorst (Hg.)
144 Seiten, 19.95 Euro

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