„Gräfin Elisa“ – Buchbesprechung

Günter de Bruyn, Gräfin Elisa. Eine Lebens- und Liebesgeschichte. S. Fischer, 192 Seiten, 13 x 21 cm – 17,99 EUR

Da hat Günter de Bruyn wieder ein schöne Geschichte ausgegraben, auch für den Kenner der Materie neu und wie immer angenehm zu lesen, weil de Bruyn sich mit seiner eleganten, amüsanten, beglückenden Sprache so leicht tut. Gräfi n Elisa bricht freisinnig alles an Konventionen, ohne dabei provozieren zu wollen. Sie war an der Seite Lützows in den Freiheitskriegen gegen Napoleon, lebte mit dem jüngeren Schriftsteller Karl Immermann (Münchhausen) und unterhielt mit ihrer Freundin Johanna Dieffenbach einen Salon in der Nähe des Botanischen Gartens. Karl Marx kommt auch vor – sich nicht gerade schmeichelhaft äußernd.