Gott wohnt hier nicht mehr — Ausstellung des Bürgervereins Luisenstadt über zerstörte Gotteshäuser

Gott nicht mehr hier-tagesspiegelMichael Zajonz berichtet heute im Tagesspiegel ausführlich über die Ausstellung des Bürgervereins Luisenstadt, die vernichteten Sakralbauten in der Mitte Berlins nachgeht.

 

Volker Hobrack hat diese Ausstellung zusammen mit Benedikt Goebel initiiert. Das sind viel mehr Gotteshäuser als man sich vorstellt.

Es ist eine kleine Ausstellung. Dieses Tagebuch berichtete mehrfach darüber, nämlich über die Ankündigung der Ausstellung (Flyer mit ausführlichem Text zur Ausstellung) und dann über die Eröffnung von „St. Nirgendwo hat ein neues Zuhause“.

 

Viele Menschen halfen, die Aktiven der Ausstellungsplanung, aber auch außerordentlich viele Berlinerinnen und Berliner, die mit den Gotteshäusern etwa zu tun hatten, die deren Bedeutung kennen.

 

Es hätte eine größere Ausstellung werden können, die den Spuren der Vergangenheit nachgeht und die Geschichte der Stadt mit vielen zusammen erarbeitet. Goebel und Hobrack hatten intensiv aber erfolglos versucht, das Stadtmuseum dafür zu begeistern. Es wäre eine Möglichkeit gewesen, sich zu öffnen.

 

So ist es wieder, wie oft in Berlin, der Initiative von engagierten Bürgern zu verdanken, dass etwas passiert.

 

Die Ausstellung in der St. Thomas Kirche am Mariannenplatz in Kreuzberg ist bis zum 22. November Mo bis Fr 11 bis 14 und Sa 11 bis 16 Uhr geöffnet.

 

Der vollständige Beitrag von Michael Zajonz im Tagesspiegel …

 

 

Die Bethlehemkirche ist auf dem Foto des Tagesspiegels zu sehen. In diesem Blog haben wir ausführlich über die Aktivitäten berichtet, diese Erinnerung an einen Ort der Toleranz in Berlin (erfolgreich) zu erhalten …