Geraubte Mitte – Stadtmuseum

Autor: Wieland Giebel | Datum: 3. September 2013 | Kategorie: Berlin Story

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Gebäude, die jüdischen Deutschen gehörten. Nur 2 Prozent, sagt erläutert Kulturstaatssekretär André Schmitz, seien zurückgegeben worden. . Es liege an uns, diese Schande gutzumachen.

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Joanne Intrator kam aus New York. Sie steht hier vor dem Foto des Reichskriminalpolizeiamtes.

 

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Benedikt Goebel, der Kurator, führt die „Freunde und Förderer des Stadtmuseums mit dem Vorsitzenden Dieter Beuermann, links, durch die Ausstellung.

 

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Im Haus der Großeltern von Joanne Intrator in der Wallstraße wurden nach der Enteignung Hakenkreuzfahnen und Judensterne von der Rolle gedruckt.

 

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Auf Karteikarten sind die Menschen verzeichnet, von denen sich überhaupt etwas herausfinden ließ. Nicht viele, sagt Benedikt Goebel.

 

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Wertheim am Alexanderplatz (Schriftzug links) mit Hakenkreuzfahnen. Dort steht heute das Cubix-Kino.

 

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Wo vor hundert Jahren das renommierte Modekaufhaus stand, am Werderschen Markt, also gegenüber der Friedrichwerderschen Kirche, befindet sich heute neben dem Außenministerium das Hotel John F. Als Gerson enteignet wurde, zog das Reichkriminalpolizeiamt ein. Dort wurden die Vergasungs-Lastwagen erprobt, der Kohlenmonoxidgehalt festgestellt, mit denen die Juden ermordet wurden. Später fanden auch, damit das Morden für die Mörder einfacher wurde, die Cyclon B Tests auf dem Hof des Gebäudes statt.