Gedenktafel Irmgard Wirth enthüllt – Gründungsdirektorin des Stadtmuseums

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Dr. Franziska Nentwig, Generaldirektorin der Stiftung Stadtmuseum (Foto 2), enthüllt in der Knesebeckstraße zwischen Ku’damm und Savignyplatz die Gedenktafel für Prof. Dr. Irmgard Wirth, die Gründungsdirektorin des Stadtmuseums.

Die Laudatio hält Prof. Dominik Bartmann, Abteilungsdirektor Ausstellungen der Stiftung Stadtmuseum (Foto 3). Eine Frau, die studierte, eine Frau, die ins Ausland ging, eine Frau, die sich durchsetzte – das alles gab es zu jener Zeit äußerst selten.

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Das Stadtmuseum unter Irmgard Wirth und angeschoben von Edwin Redslob war eine Gründung von Bürgern Berlins, in diesem Fall West-Berlins, im Jahr 1962, also nach dem Bau der Berliner Mauer.

Auch das Märkische Museum – unterstützt vom „Verein für das Märkische Museum“, dem wohlhabende und prominente Bürger angehörten – war seit 1908 eine Gründung von Berliner Bürgern und wurde zur festen Größe im kulturellen Leben der Stadt.

Die gleiche Gruppe von Menschen gründeten damals auch den Verein für die Geschichte Berlins und die Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg.

Der Verein der Freuden und Förderer des Stadtmuseums (Dr. Franziska Nentwig mit dem Vereinsvorsitzenden Wieland Giebel, Foto unten) stellt sich heute der Aufgabe, an den Ursprüngen anzuknüpfen, für das Wohlergehen des Museums im Interesse der Stadt zu arbeiten und – wie früher – die Verknüpfung mit Repräsentanten der Wirtschaft herzustellen.

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