Führergeburtstag – Die perfide Propaganda des NS-Regimes mit dem 20. April

Führergeburtstag01

Hitler umgibt sich für Propagandafotos mit Kindern seiner Mitarbeiter.

Führergeburtstag02

1939. Hitler besichtigt das Modell eines Flugzeugs Focke Wulff Condor Immelmann (links).
Übertrumpft wurde dieses Geschenk durch einen fahrfertigen Volkswagen (rechts), dem ihm KdF-Chef Robert Ley schenkte.
KdF, Kraft durch Freude, sollte die Freizeit der deutschen Bevölkerung gestalten und die ideologischen Ziele der Nationalsozialisten vermitteln, die „klassenlose Volksgemeinschaft“ gestalten.
Die nationalsozialistische Propaganda wollte damit auch die Kommunisten übertreffen, die vergünstigte Pauschalreisen für ihre Mitglieder angeboten hatten.

 

 

Führergeburtstag03

1941. Geburtstag während des Zweiten Weltkriegs (links) in der „Wolfsschanze“, von der aus Hitler den Eroberungskrieg im Osten lenkte.
Er ließ sich nicht mehr vom Volk feiern, weil er wusste, dass es nichts zu feiern gibt. Auf dem Foto sind sein Adjudant Julius Schaub und seine Sekretärinnen Gerda Christian und Johanna Wolff.
Rechts gratuliert ein Hitlerjunge zum Geburtstag in der „Wolfsschanze“.

Führergeburtstag04

1943 (links). Geburtstag im Berghof. Der Kreis der Gratulanten wird immer kleiner – wenn es auch nach vielen Geschenke und Blumen auf dem Tisch aussieht.
Die Zeitungen berichten gar nicht mehr über den Geburtstag. Hitler will sich nach der für die Wehrmacht katastrophalen Niederlage in Stalingrad nicht mehr sehen lassen.
1944 (rechts). Hitler mit den Kindern von Albert Speer und seines Arztes Karl Brandt. Traudl Junge, Hitlers Sekretärin, erinnert sich an ein Taschentuch, auf dem an den Ecken Bismarck, Friedrich der Große, Hindenburg und Hitler „in harmonischer Vereinigung zum Naseputzen“ eingestickt waren.

Führergeburtstag05

Hitlers 55. Geburtstag auf dem Berghof. Er betrachtet mit Heinrich Himmler Zinnfiguren, lange Kerls.
1944 (rechts). Der letzte Geburtstag auf dem Berghof. Neben Hitler steht seine Geliebte Eva Braun.

Heute erscheint das Buch „Führergeburtstag – Die perfide Propaganda der Nationalsozialisten mit dem 20. April“ von Armin Fuhrer im Berlin Story Verlag.

Armin Fuhrer zeigt in diesem Buch erstmals, wie perfide das NS-Regime den Geburtstag Hitlers instrumentalisierte und welche Wirkung er auf die Bevölkerung hatte.

Das Buch ist mit mehr als 50 Abbildungen hervorragend visualisiert.

Mit Geburtstagen verbindet man etwas Schönes, Feierliches, Würdiges, Angenehmes und Familiäres.

Goebbels gelang mit seiner Inszenierung des „Führergeburtstags“ ein ganz großer Wurf.

Der Führergeburtstag war zentraler Bestandteil des Führerkults.

Die Parade zum 50. Geburtstag des deutschen Diktators am 20. April 1939 ist ein Höhepunkt des Propagandafeldzugs, mit dem die NS-Führung seit der „Machtergreifung“ 1933 die Bevölkerung alljährlich überschwemmte.

1939, wenige Monate nach dem Überfall auf Polen, nutzten die Nationalsozialisten die Gelegenheit, der Welt zu zeigen, dass die systematisch hochgerüstete Wehrmacht bereit war – für einen Krieg, der am Ende Millionen Menschenleben kostete.

Ein “Führergeburtstag” wurde groß gefeiert, besonders der 50. Geburtstag Adolf Hitlers im Jahr 1939.

Das ist jetzt 75 Jahre her.

Danach ging es mit den Geburtstagen eher bergab. Nur am letzten Geburtstag im Jahr 1945 hat sich Eva Braun mit den Kumpanen noch mal richtig die Kante gegeben. Der “Führer” trank Kamilletee.

Das Vorwort und mehr über das Buch „Führergeburtstag – Die perfide Propaganda der Nationalsozialisten mit dem 20. April“ von Armin Fuhrer im Berlin Story Verlag …

Armin Fuhrer veröffentlichte zahlreiche Bücher zum Thema Nationalsozialismus und zu anderen politischen Themen …

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