Fritz! Einmütiger Verriß

Im Hans Otto Theater in Potsdam wurde das Stück FRITZ! uraufgeführt. Die Theater-Rezensenten verreißen es einmütig.

In der Berliner Morgenpost schreibt Reinhard Wengierek unter dem Titel Grelles Hohenzollern-Stadel:  „Ein allzu geschwätziges Bühnenstück … Fritz zwo wird als schwul schöngeistiges Weichei vom Vater gewaltsam zum Brutalo-Machtmensch verformt …  Sex Klamotten (eine Flöte als Dildo) … Polit-Farce und Clownerie in Naziklamotten …  meist unsäglich platt …“

In der Berliner Zeitung schreibt Christian Thomas „…mal Hitler, mal Diva … der historische Preußenkönig als Zerrbild … am Ende ist sicher, dass das Grelle zur echten Demontage berstender Widersprüche führt …“

Peter Hans Göpfert im Kulturradio des rbb: “ … Es ist, rein vom Text, von ziemlich schlichter Mach- und Denkungsart …  Der inszenierende Intendant Tobias Wellemeyer versucht nun, aus der ganzen oberflächlichen Geschichte so etwas wie „Kunst“ herauszuschlagen …“