Friedrich der Große. Seine Schlösser und Gärten – Buchbesprechung

Das ist ganz gut, ein knapper Band von 64 Seiten zum Mitnehmen mit sehr vielen Fotos und historischen Gemälden. Rheinsberg, Charlottenburg, Sanssouci und das Neue Palais.

Rudolf G. Scharrmann bespricht im Überblick, wer Friedrich war, wie er sich mit Knobelsdorff über die Bauten verständigte, welche Vorstellungen und Erweiterungsbauten er in Rheinsberg realisierte, wie er in Berlin und Potsdam seine fürstlichen Vorstellung und Träume zur Realität werden ließ.

Die Auswahl der Fotos, aus der Luft, in den Gärten, in der Spiegelung des Wassers und die Säle von innen – das macht alles etwas her, das können nur gute Fotografen mit erstklassiger Ausleuchtung oder bei Kaiserwetter. Eine reine Freude ist das.

Warum so ein einfaches Heft kein Standardformat hat, sondern 16,5 x 22 cm und warum es 14,95 Euro kostet, erschließt sich mir nicht. Es soll doch sicherlich in den Schlössern vom Stapel weg verkauft werden. Ich vermute einen ähnlichen Hintergrund wie den Witz mit Eintritt zahlen im Park Sanssouci. Obelix würde sagen: Die spinnen, die von der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Wir kriegen im Berlin Story Verlag ein Buch über Berlin mit 64 Seiten UND einer DVD mit fast zwei Stunden Spielzeit für 7,80 Euro hin.