Freitag, 5. Dezember 2008

Lange Kerls, plastische Zinnsoldaten
Stefan Gampe, Kronos historische Miniaturen, Schmalkalden Stefan Gampe aus Schmalkalden bringt neue plastische Zinnfiguren, Kronos historische Miniaturen.

Norman Bösch, unser Buchhersteller und Grafiker, bastelt momentan am Verlagsprogramm für das Frühjahr 2009. Hier kann ich schon sagen, was Sie voraussichtlich erwartet:

Helmut Altner, Totentanz Berlin, herausgegeben und kommentiert von Tony LeTissier. Ein 17jähriger wird 1945 zum letzten Aufgebot eingezogen. Von den 150 Rekruten, mit denen er in Spandau ausgebildet wird, leben nach sechs Wochen noch zwei. Dieses Tagebuch wurde bereits 1946 in russischer Gefangenschaft geschrieben und direkt danach veröffentlicht. Von allen Berichten aus jener Zeit hat mich dieser am tiefsten ergriffen.
Thomas Knuth, Berlin 1989-2009, Interviews mit den Persönlichkeiten, die Berlin nach dem Fall der Mauer prägten.
Maria Curter, Das erfinderische Berlin. Zur Kaiserzeit (Historiale 2009) gab es auch unzählige Patente und die Nobelpreise rieselten nur so auf Berlin und erfinderische Berliner. Nach unserem Erfolgstitel Das mathematische Berlin legen wir mit diesem Buch nach.
Horst Brüggemann, Wandern in Berlin. Genau, es geht nicht um den Speckgürtel, um die Märkische Schweiz oder den Fläming, sondern um Berlin selbst. Danach werden wir nämlich immer wieder gefragt.

Lesen Titelbild der Studie Die Stiftung Lesen hat nach 1992 und 2000 jetzt eine Untersuchung über das Leseverhalten in Deutschland vorgelegt. Wichtigstes Ergebnis ist, daß 20 Prozent der Bevölkerung Parallel-Leser sind. Sie haben mehr als ein Buch am Nachttisch. Von dieser Bevölkerungsgruppe lebt der Buchhandel. Meine persönliche Einschätzung ist, daß dieses Fünftel der Bevölkerung der gesellschaftlich aktive Teil ist; daß das diejenigen sind, die sich in historischen Vereinen finden; daß das auch diejenigen sind, die Städtereisende sind und dabei eine Buchhandlung betreten.

Die Bevölkerung wird älter. Ältere lesen lieber im Buch statt auf dem Bildschirm (jüngeren Männern ist das egal). Für 25 Prozent der Bevölkerung ist längeres Lesen überhaupt zu anstrengend, 8 Prozent sind ganz medienabstinent; 12 Prozent sind Vielmediennutzer, meist Jüngere; 24 Prozent, überwiegend Frauen, finden, daß Bücher wie gute Freunde sind und 20 Prozent schließlich sind die Informationsaffinen, für die Lesen immer Informationsaufnahme bedeutet. Die Berlin Story ist eher eine männerdominante Buchhandlung. Fazit der Stiftung lesen ist, daß die „Lese-Mittelschicht“ schwindet, die Gelegenheitsleser.
Wer darüber mehr lesen will, könnte hier klicken ….

Hertie Studie

Wer mehr über Berlin lesen möchte, wie wir uns fühlen, was Berlin heute ausmacht, könnte zur Hertie-Studie greifen.
Hertie-Berlin-Studie 2009
Berlin polarisiert.

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