Freitag, 4. September 2009

Tagesspiegel Cover

Martin Gropp im Tagesspiegel ueber die Berlin Story und die Historiale

Bedingungslos auf Berlin gesetzt — Der Buchladen Berlinstory schreibt seit 1997 eine besondere Erfolgsgeschichte
Martin Gropp berichtet im Tagesspiegel über die Berlin Story und die Historiale.
„… Seit 2006 organisieren Giebel und seine Mitarbeiter außerdem die Historiale, ein mehrtägiges Festival, das kostümgewaltig historische Ereignisse aus der Stadtgeschichte nachstellt. Vor wenigen Tagen erst zogen Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. samt Kutsche und Gefolge auf einer großen Parade durch das Brandenburger Tor … Dazu gab es historische Märkte, Stadtführungen, Theater und Sonderführungen, etwa durch das Deutsche Historische Museum …“
Lesen Sie den vollständigen Bericht von Martin Gropp im Tagesspiegel …

Historiale Kaiserzeit und Moderne

Historiale, Dank
„Ich hatte Glücksgefühle wie selten im Leben“, sagte Kaiserin Auguste Viktoria, alias Gisela Werner.
Vielen ging es ähnlich. Dank gebührt dem Historiale-Team. Johannes Großer, Anina Falasca, Richard Waldöstl, Maria Jung, Karoline Jung, Fabian Timm und Justus Nagel. „Sie haben das Geschichtsfestival gut vorbereitet, sind gelassen herangegangen und haben es souverän geleitet“, sagt Dr. Kleine, der Tropenarzt im Kampf gegen die Schlafkrankheit (alias Norman Bösch, Buchhersteller der Berlin Story).
Dank gebührt ebenso den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berlin Story, die oft bis zur Erschöpfung geholfen haben. Das fing mit der Marketingplanung an, ging über die Grafik, die Herstellung, die Buchhändlerinnen, die Gastro-MitarbeiterInnen. Dank gebührt dem Filmteam Bernd Papenfuß und Wolfgang Helfrich, die alles dokumentierten.
Die Historiale beruht auf der eingespielten Zusammenarbeit vieler engagierter junger Menschen — und einiger älterer.
Dank gebührt den Geschichtsdarstellergruppen aus ganz Deutschland und den einzelnen Persönlichkeiten, die sich immer wieder den Fragen der Besucher gestellt haben.
Wir danken den Referenten des Historiale-Kongresses und den Stadtführern.
Unser Dank gilt der Wohnungsbaugesellschaft Mitte als Sponsor. Und wir danken dem Bezirksamt Mitte, der Verkehrslenkung Berlin, besonders aber der Polizei, denn wir haben dem Abschnitt 34 mehr Arbeit gemacht als geplant.
„Das war die Historiale mit der besten Stimmung, abwechslungsreich, anspruchsvoll, unterhaltsam.“ Das hörten wir immer wieder von den Besuchern.

Rosa Luxemburg und Kaiser Wilhelm I.

Historiale, Auswertung
Rosa Luxemburg und Kaiser Wilhelm II. Diese beiden Persönlichkeiten stehen für das Spannungsfeld der Kaiserzeit. Beide standen auf der Bühne und berichteten im historischen Interview. Erstmals gelang es bei dieser Historiale, auf der Bühne und in vielen Interviews im Nikolaiviertel eine Epoche aufleben zu lassen, vielseitig lebendig werden zu lassen. Bisher hatten wir meist Bücher zu den Themen herausgegeben, aber auch Theaterstücke für die Historiale schreiben lassen oder für das Abgeordnetenhaus zwei historische Talkshows entwickelt.
Dies war die fünfte Historiale nach Napoleons Besatzung Berlins, den preußischen Reformen, der Revolution von 1848 sowie der Zeit Friedrichs des Großen. Es folgen die Zwanziger Jahre, Hauptstadt der Spione (1945 bis 1961) sowie 300 Jahre Friedrich der Große.
Von den 90.000 Besuchern wurden 350 möglichst systematisch und mit Fragebogen befragt. 75 Prozent der Besucher kamen aus Berlin — wir hatten nur in Berlin geworben. Mehr als 40 Prozent wußten aus Zeitungen davon, ein Sechstel aus dem Fernsehen, ein Sechstel durch Bekannte, jeweils um die 10 Prozent aus dem Internet, aus dem Radio, von Flyern und Plakaten. Doppelnennungen waren möglich. Drei Viertel der Besucher waren zwischen 40 und 70 Jahre alt, 40 Prozent waren bereits in den Vorjahren dabei. Diese Statistik entspricht unserer Erfahrung mit den Kunden der Buchhandlung (mit starker Tendenz zu jüngeren Kunden, entsprechend der jüngeren Besucher in Museen) und einer umfangreichen Studie der WELT. Das Publikum ist gebildet, liest Tageszeitungen, informiert sich über gesellschaftliche Ereignisse.
Als interessant und wichtig wurden die Stände angesehen, an denen man sich mit den Protagonisten unterhalten konnte wie mit den Leuten vom Verein historischer Räder, mit der Kaiserin, mit den Soldaten sowie intensiv mit den Geschichtsvereinen. Auch die Buchstände der Berlin Story sowie der Mark Brandenburg waren immer umlagert. Es hat sich ein spezifisches Publikum herausgebildet, das sich deutlich von anderen Straßenfesten abhebt und eher dem von Kulturfestival entspricht.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar