Freitag, 4. Mai 2007

Sven Felix Kellerhoff bespricht heute in der Berliner Morgenpost das Büchlein von Peter Erler über den Polizeimajor Heinrich, der zehn Jahre im KZ saß, dann in der DDR in einem kommunistischen Internierungslager umkam. Bei uns gibt es das Buch.

„Gleichermaßen bei Nazis wie bei Kommunisten verhasst war Berlins erster Chef der Schutzpolizei von Mai bis August 1945. Karl Heinrich saß im Dritten Reich sieben Jahre in Haft, und nach zehn Wochen im Amt ließen die Sowjets ihn verschwinden; im November 1945 starb er in einem Internierungslager. Peter Erler zeigt in seinem Büchlein „Polizeimajor Karl Heinrich. NS-Gegner und Antikommunist“ (Jaron, Berlin. 112 S., 8,90 EUR) anhand Karl Heinrichs Schicksals, wie Walter Ulbricht und Genossen sich von Anfang an mit kriminellen, teilweise mörderischen Methoden die Macht aneigneten. Im Nachwort würdigt Polizeipräsident Dieter Glietsch den ehemaligen Schupo-Chef, der sogar nach seinem Tode von Kommunisten noch massiv diffamiert wurde.“

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