Freitag, 28. Dezember 2008

Kurdendemo vor US Botschaft Kurden (aus der Türkei) demonstrieren in der Nähe der US-Botschaft und also vor der Berlin Story. Sie demonstrieren gegen den amerikanisch-türkischen Krieg gegen die Kurden. Die Polizei, hier kaum nicht sichtbar, ist mit einer mehrfachen Menge an Polizisten vor Ort, rund um die Botschaft. Auf den Internetseiten des angegriffenen Landes, der autonomen Region Kurdistan im Nordirak, ist es dagegen ganz ruhig. Dort will man die PKK nicht.

Nele Lenze gab Tucho im Verlag der Berlin Story heraus

Frank Tetzel beschreibt in Berlin für Insider das von Nele Lenze herausgegebene Buch Tucholsky in Berlin. Tucholsky war ein Vielschreiber. Er beschreibt Tanzbälle, die höhere Gesellschaft, einfache Leute wie Straßenbahnfahrer und natürlich immer wieder auch Politik. Nele Lenze hat für den Berlin Story Verlag als Herausgeberin die Tucholskytexte neu editiert. Schon seit ihrer Jugend beschäftigt sich die studierte Judaistin, Jahrgang 1981, mit Tucholsky und der Berliner Geschichte. Sie stieg tief in die Archive ein, um die besten und interessantesten herauszusuchen. Eine kluge Zusamenstellung der Texte, die zeigt, dass die Sprache Tucholskys und selbst manch ein Thema nicht veraltet ist, sondern immer noch die Frische der Entstehungszeit versprüht.



Sven Felix Kellerhoff bespricht in der Berliner Morgenpost die sehenswerte Ausstellung zu 1968 im Landesarchiv Berlin (Eichborndammm 115, Mo + Fr 9 bis 15, Di – Do 9 bis 18 Uhr) und schließt mit dem Satz: Gut wäre es auf jeden Fall, wenn die Ausstellung im Landesarchiv der Auftakt für eine kritische Auseinandersetzung mit den Ereignisssen vor 40 Jahren sein würde. Wir tun, was wir können. Michael L. Müllers kritisches Buch über 1968 erscheint so schnell wie möglich.

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