Freitag, 27. Oktober 2006

Napoleon beim Shoppen. Früh am Morgen kam Mark Schneider am Flughafen an, Ina holte ihn ab, wir waren auf der Oranienstraße einen Döner essen. Dann, nach einem Notruf aus dem Laden, daß wir für abends in der Nikolaikirche keinen Saft haben, nur Prosecco, fuhren wir eben noch einkaufen und Mark packte die Saftkisten aufs Band.
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Nachmittags am Pariser Platz konnte man den Eindruck gewinnen, Napoleon sei höchst persönlich wieder da. Genau zur historischen Zeit, nachmittags um drei Uhr, genau am richtigen Tag 200 Jahre danach, wies Napoleon auf die große geschichtliche Darstellung morgen hin. In der Ausstellung im Haus Liebermann sahen wir die Napoleon-Karikaturen und stärkten uns dann im Einstein mit Wiener Schnitzel.
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Kaum zu glauben. Die Nikolaikirche war rappelvoll, mehr Besucher, als wir gewagt hatten zu erwarten, eine gute Diskussion über Geschichtsdarstellung heute. Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, hielt eine schöne Einführungsrede, wie es durch Napoleon gerade hier in der Kirche zur ersten Bürgerversammlung kam. Es war ein für uns überaus ermutigender Abend. Sämtliche Veranstaltungen, für die man sich anmelden muß, sind ausgebucht. Wir organisieren bereits Ersatzveranstaltungen.
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Anschließend wollten alle mit zum Biwak, wo es noch hoch herging. Hier steht Napoleon mit den polnischen Truppenteilen zusammen. mindestens zweimal empfing er damals polnische Delegationen im Stadtschloß. Und während dieses Tagebuch entsteht, geht die Feier weiter. Hoffentlich sind die morgen wieder fit.

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