Freitag, 16. Juni 2006

Der dynamische Veränderungswille der preußischen Reformen wird uns in den nächsten Jahren begleiten. Gerhild Komander, unsere Geschichtsdoktorin, stöbert auf Seiten im Internet herum, die uns bekannt sind, aber im Alltag zu oft untergehen. Weil sie weiß, daß wir noch ein oder zwei Napoleonbücher rausbringen wollen (im Lexicon 1806 befindet sich bereits ein ausführlicher Beitrag), hat sie uns die Besprechung eines Buchs geschickt, das sich mit der Frage befaßt, wie Napoleon verfassungsrechtlich auf Europa eingewirkt hat. Das Buch hat 205 Seiten und kostet 64 Euro. Sie erinnern sich an den Tagebucheintrag vom 1. Juni 2006, hier ein Stück weiter unten, wo wir wegen unserer hohen Buchpreise kritisiert wurden. Da sind wir doch wirklich volkstümlich gegenüber Duncker & Humblodt. [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2006-2-198]. In der Besprechung heißt es:
Michael Hecker „behandelt unter anderem die Gewährung individueller Gleichheits- und Freiheitsrechte, die in den Napoleoniden-Staaten mit der Beseitigung sämtlicher ständischer Korporationen und Partizipationsansprüche einherging. Die überkommenen Privilegien des Adels wurden freilich nur dort angetastet, wo sie dem Souveränitätsanspruch bzw. den fiskalischen Interessen des Staates elementar zuwiderliefen.

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