Freitag, 15. September 2006

Historiale. Vor 200 Jahren, am 27. Oktober 1806, zog Napoleon nach Berlin ein. Wir werden das mit mehreren Hundert kostümierten, uniformierten Darstellern am Brandenburger Tor nachstellen. Gleichzeitig gibt es zwei Tage ein großes Biwak ganz in der Nähe. Wir haben jetzt alle mündlichen Zusagen der Verwaltungen und können dazu einladen. Im Detail muß noch Manches geregelt werden. Wir verschieben die Feierlichkeit zum Ereignis allerdings um einen Tag von Freitag auf Sonnabend den 28. Oktober. Die Darsteller reisen aus vielen Ländern an, aus Westeuropa und Osteuropa. Sie können nur am Wochenende, und für die Zuschauer wird das auch besser sein. Am Nachmittag nimmt Napoleon die Schlüssel der Stadt von den Bürgern vor dem Tor in Empfang. Napoleon selbst hatte das damals so inszeniert. Für ihn war das ein ungeheurer Statusgewinn, für Berlin eine Schmach und für das Brandenburger Tor der Aufstieg zum nationalen Symbol. Das genaue Programm wird laufend aktualisiert. Fest steht eine große Podiumsdiskussion in der Nikolaikirche zum Auftakt am Freitag, dem 27. Oktober mit prominenten, meinungsstarken Teilnehmern. Wie ein großes historisches Fest wirken kann, zeigen wir am Beispiel des Lindenfests 1997. damals wurden die Linden 350 Jahre alt, es gab tausend Darsteller und Zehntausende Zuschauer.

Berliner Lindenblatt. Die monatliche Geschichtszeitung wird ab der nächsten Ausgabe von 16 auf 24 Seiten erweitert. Es gibt so viel Geschichte, die paßt nicht in 16 Seiten. Wir wollen längere Artikel bringen, schönen historischen Lesestoff. in der nächsten Ausgabe geht es auf mehreren Seiten um Napoleon in Berlin, auch die Veranstaltungen der Humboldt Universität, der Stiftung Brandenburger Tor (Liebermann haus) und des Museums Mitte.

Berlin Story Verlag. Die beiden Bücher „Napoleon in Berlin“ und „Die Franzosen in Berlin“ sind in Druck gegangen und kommen in zwei bis drei Wochen. Wir bereiten uns also allseits auf dieses Wochenende Ende Oktober vor. Im Druck sind außerdem ein ganz aktuelles Buch „Letzte Rettung Berlin“, Gespräche mit Menschen auf der Straße, sowie unser erstes Verlagsprogramm mit aktuellen Büchern, den bereits erschienenen sowie einem Ausblick auf das, was wir gerade vorbereiten.

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