Freitag, 1. Oktober 2004

Wir sind Buchhandlung des Jahres 2004. Das ist so, als wäre uns der Oskar verliehen worden. Man bewirbt sich mit vielen anderen bei der Zeitschrift Buchmarkt, auch so wie beim Oskar. Dann hört man lange nichts, vergisst die Angelegenheit fast und ist dann ganz aus dem Häuschen. Anne Martin ja nicht. Für sie war klar, daß wir Buchhandlung des Jahres in der Kategorie Spezialbuchhandlungen werden.

Am 28. September erschien der Buchmarkt. Das stand das drin. Die Folge für uns: Ein kleines Fest planen und der Öffentlichkeit Bescheid sagen. In den Schaufenstern hängen seitdem gelbe Zettel, auf denen wir uns feiern. Das Fest fiel mit unserem monatlichen Treffen zusammen. Das war allen lieb so. Ein zusätzlicher, kurzfristiger Termin ist kaum zu schaffen. Die einen lernen abends Sprachen, andere machen Sport. Und Essen gehen gehört auch zu den beliebten Beschäftigungen.

Wir freuen uns ganz sehr. Nach nur sieben Jahren diese Auszeichnung zu bekommen, ist eine Freude, eine Ehre. So als würde ein Journalist den Egon-Erwin-Kisch-Preis bekommen, sagt Lothar Heinke vom Tagesspiegel, der uns Rosen bringt. Die stehen an der Kasse und ich bin gerührt.

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