Franziska Nentwig verlässt das Stadtmuseum — Tagesspiegel-Interview

Nentwig Dr Fanziska verabschiedet sich am 16. Dezember 2014 von ihren Mitarbeitern
Marinehaus vom Märkischen Museum aus gesehenMarinehaus mit chin Bot
Marinehaus innen01
Marinehaus innen02
Marinehaus innenDach
Christiane Peitz und Christian Schröder sprechen ausführlich mit Franziska Nentwig, der Generaldirektorin der Stiftung Stadtmuseum, die zum Jahresende aufhört – hier bei Ihrer Abschiedsrede (1).

Im Gespräch spielt die weitere Entwicklung des Museums eine zentrale Rolle, warum das Marinehaus, dem Märkischen Museum direkt benachbart (2), doch nicht als Erweiterungsstandort in Frage kam.

Die hintere Seite des Marinehauses mit Terrassen grenzt an die chinesische Botschaft (3). Die Chinesen hätten da sicherlich lieber eine undurchdringliche Mauer.

Ich persönlich (als Vorstandsvorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer) meine, das im Zerfall befindlich, über Jahrzehnte unverantwortlicherweise nicht erhaltene Marinehaus (4, 5, 6) gehört abgerissen, ein attraktiver, museal nutzbarer Neubau sollte entstehen.

Die Ausstellung mit den großartigen Stadtmodellen des Bausenats, genau nebenan, sollte einbezogen werden. Damals – heute – morgen.

Tagesspiegel: Auch Ihr eigener Förderverein hatte den Plan Breite Straße 2012 kritisiert, weil er die Entwicklung des Museums verzögert.

Nentwig: Wir haben 280 Vereinsmitglieder, hoch engagierte Menschen, die sind doch nicht alle einer Meinung! Viele fanden die Breite Straße gut, andere nicht, auch Mitglieder des Vereinsvorstandes gehörten dazu. Der heutige Vereinsvorstand sieht das wieder anders. Museen stehen im Zentrum von vielerlei Ansprüchen, da geht es gar nicht ohne eine offene Diskussion.

Das vollständige Interview mit Dr. Franziska Nentwig im Tagesspiegel …

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