Franziska Nentwig verabschiedet sich als Chefin des Stadtmuseums

Nentwig Dr Fanziska verabschiedet sich am 16. Dezember 2014 von ihren Mitarbeitern
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PICT1778.JPGDr. Franziska Nentwig verabschiedet sich von den Mitarbeitern des Stadtmuseums. Sie war mehr als acht Jahre Chefin, Generaldirektorin. Jetzt geht sie zum Kulturkreis der deutschen Wirtschaft beim BDI.

Das Stadtmuseum musste in der Zeit mehrere Museen aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben. Die Zukunft ist nicht richtig gut gesichert, weil das dem Märkischen Museum gegenüber liegende Marinehaus nun doch nicht als Ergänzungsbau erschlossen wird. Eigentlich gehört es abgerissen und durch einen zeitgemäßen Museumsneubau ersetzt. Dann wäre das Museum aus dem Schneider.

Herzliche Dankesreden der Abteilungsleiter und des Vorstandsvorsitzenden des Freundesvereins. Wieland Giebel erinnert daran, dass Franziska Nentwig und Walter Momper den Mut hatten, die Historiale als Geschichtsfestival zu unterstützen, als wir ganz am Anfang standen. Damals, im Oktober 2006, als Franziska Nentwig in die Nikolaikirche eingeladen hatte, hieß es in diesem Tagebuch (Foto 2):

„Kaum zu glauben. Die Nikolaikirche war rappelvoll, mehr Besucher, als wir gewagt hatten zu erwarten, eine gute Diskussion über Geschichtsdarstellung heute. Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, hielt eine Einführungsrede, wie es durch Napoleon gerade hier in der Kirche zur ersten Bürgerversammlung kam. Es war ein für uns überaus ermutigender Abend …“

Am Tag nach dieser Veranstaltung besuchte Franziska Nentwig mit Napoleon (= Mark Scheider aus Colonial Williamsburg, Virginia) das Brandenburger Tor, hörte im Saal unter der Quadriga einen Bericht (4) und kletterte wieder herunter (5).

Napoleon zog nachmittags mit mehr als 200 berittenen Soldaten, mit Spielmannszügen vor 30.000 Zuschauern durchs Brandenburger Tor – 200 Jahre danach, die erste Historiale, ermutigt durch Franziska Nentwig.

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